Brose Bamberg
Patrick Heckmann ist zurück in Freak City
Patrick Heckmann spielte bereits von 2015 bis 2019 für Brose Bamberg.
Patrick Heckmann spielte bereits von 2015 bis 2019 für Brose Bamberg.
Foto: Daniel Löb
Bamberg – Der 29-jährige Flügelspieler wechselt nach zwei Jahren in Ulm zurück nach Bamberg. Mit Brose feierte Heckmann zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege

Brose Bamberg hat in der kommenden Saison wieder jemanden im Kader, der genau weiß, wie man in Deutschland Titel holt: Patrick Heckmann kehrt nach zwei Jahren in Ulm zu Brose Bamberg zurück und hat einen Ein-Jahres-Vertrag bei den Oberfranken unterschrieben. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt.

Der 29-Jährige spielte bereits von 2015 bis 2019 in Bamberg, wurde in dieser Zeit zwei Mal deutscher Meister und zwei Mal Pokalsieger. Heckmann ist nach Christian Sengfelder, Kenny Ogbe, Dominic Lockhart, Elias Baggette sowie den beiden Neuzugängen Joel Aminu und Marvin Omuvwie der siebte deutsche Akteur im Bamberger Kader.

Patrick Heckmann (rechts) spielte zuletzt zwei Jahre unter Trainer Jaka Lakovic in Ulm.
Patrick Heckmann (rechts) spielte zuletzt zwei Jahre unter Trainer Jaka Lakovic in Ulm.
Foto: Stefan Puchner, dpa

„Ich freue mich, wieder zurück zu sein. Die Gespräche mit Johan waren gut, er hat mir eine klare Vorstellung darüber gegeben, was er von mir erwartet“, sagt Heckmann. „Durch meine Erfahrung will ich nicht nur auf dem Platz Verantwortung übernehmen, sondern auch den jungen Spielern Vorbild sein. Fakt ist: Brose ist nach wie vor eine der deutschen Top-Adressen. Ich will mit dafür sorgen, dass der Erfolg wieder zurückkommt.“

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Seine Basketballkarriere begann der 1,98 Meter große Heckmann beim ASC Theresianum Mainz. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und schaffte bereits mit 15 den Sprung in die erste Mannschaft (Regionalliga). In der Saison 2008/09 ging Heckmann für ein Jahr an die Cheyenne Mountain Highschool in Colorado Springs und machte dort seinen Highschool-Abschluss. Nach seiner Rückkehr führte er die Mainzer NBBL-Mannschaft zum Aufstieg und direkt in ihrem ersten Jahr in die Play-offs. Heckmann wurde nach der Saison zum MVP der Liga gewählt und war mit 23,6 Punkten Topscorer.

Patrick Heckmann (links), hier mit Maodo Lo, gewann zwei Meistertitel und zwei Pokalsiege mit Brose Bamberg.
Patrick Heckmann (links), hier mit Maodo Lo, gewann zwei Meistertitel und zwei Pokalsiege mit Brose Bamberg.
Foto: Daniel Löb

2011 zog es ihn in die Collegeliga NCAA an das Boston College in Chestnut Hill (Massachusetts). Am 25. November 2011 stellte er in der Partie gegen UC Riverside seinen persönlichen NCAA-Rekord von 32 Punkten auf. Nach dem Collegeabschluss kam er nach Bamberg, wo er für Brose in vier Jahren insgesamt 211 Spiele auf nationalem und internationalem Parkett absolvierte, dabei zwei Mal Meister und zwei Mal Pokalsieger wurde.

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Für Ratiopharm Ulm kam Heckmann in den vergangenen beiden Spielzeiten auf 66 nationale und 18 internationale Einsätze. Vergangene Saison spielte er für das Team von Trainer Jaka Lakovic im Schnitt 16 Minuten, erzielte 4,8 Punkte und holte 2,4 Rebounds. „Patrick ist ein stimmiges Gesamtpaket. Er kennt die BBL, die Champions League und – das Wichtigste – die Stadt und den Verein“, erklärt Brose-Coach Johan Roijakkers. „Er bringt uns eine Menge Erfahrung und wird uns auf und abseits des Parketts sehr weiterhelfen. Wir wollten zwei deutsche Spieler auf den größeren Positionen, die haben wir jetzt.“

Heckmann lief 32 Mal für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft auf.
Heckmann lief 32 Mal für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft auf.
Foto: Nicolas Armer, dpa

Es bleiben: Christian Sengfelder (Vertrag bis 2023), Kenny Ogbe (2022), Dominic Lockhart (2022), Elias Baggette (2024)

Neuzugänge: Joel Aminu (Phoenix Hagen, 2022), Marvin Omuvwie (BG Göttingen, 2023), Patrick Heckmann (Ratiopharm Ulm, 2022)

Abgänge: Devon Hall (Armani Mailand), Mateo Seric (Tigers Tübingen), Bennet Hundt, (EWE Baskets Oldenburg), Michele Vitali (Reyer Venezia), David Kravish, Chase Fieler, Shevon Thompson, Alex Ruoff, Tyler Larson (alle Ziel unbekannt)

Noch offen: Moritz Plescher, Joanic Grüttner Bacoul

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