Folgen der Pandemie
„Niedrige Inzidenzen verdanken wir der Jugend“
„Wir sollten die Situation der Kinder mehr respektieren“, fordert Pathopsychologe Jörg Wolstein im Interview.
„Wir sollten die Situation der Kinder mehr respektieren“, fordert Pathopsychologe Jörg Wolstein im Interview.
Foto: Halfway, Adope Stock
Bamberg – Der Lockdown endet – was sollten wir jetzt tun? Jörg Wolstein, Professor für Pathopsychologie, meint: Geduld haben, nachdenken. Und der Jugend danken.

Prof. Dr. Jörg Wolstein ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und seit 2007 Professor für Pathopsychologie an der Otto Friedrich Universität Bamberg. Im Interview erklärt er, welche Lehre wir aus der langen Zeit der Lockdowns ziehen können.Welche Personen waren psychisch besonders von der Pandemie und den Lockdowns betroffen?Während die körperlichen Folgen der COVID-19-Erkrankung ja vor allem ältere Menschen betreffen, sind aus meiner Sicht die psychischen Belastungen bei Familien mit Kindern und bei jungen Erwachsenen besonders ausgeprägt.

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Prof. Dr. Jörg Wolstein ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und seit 2007 Professor für Pathopsychologie an der Otto Friedrich Universität Bamberg.