Wegen Kirchenasyl
Hallstadter Pfarrerpaar erhält Strafbefehl
Das Hallstadter Pfarrersehepaar Andreas Schlechtweg und Susanne Wittmann-Schlechtweg haben ihre Schützlinge im Kirchenasyl als Bereicherung empfunden.
Das Hallstadter Pfarrersehepaar Andreas Schlechtweg und Susanne Wittmann-Schlechtweg haben ihre Schützlinge im Kirchenasyl als Bereicherung empfunden.
Foto: Marion Krüger-Hundrup
Bamberg – Ein Pfarrersehepaar muss sich vor dem Amtsgericht verantworten, weil es Menschen in Not aufgenommen hat. Angst vor dem Gefängnis hat das Paar nicht.

Nein, unnötig dramatisieren wollen sie die bevorstehende Verhandlung vor dem Amtsgericht Bamberg nicht: „Die Frage stellt sich uns nicht, ob wir auch ins Gefängnis gehen würden“, sagen Pfarrer Andreas Schlechtweg und seine Ehefrau Pfarrerin Susanne Wittmann-Schlechtweg. Ihnen ist aber klar, dass sie den Kopf hinhalten müssen für die vom zwölfköpfigen Kirchenvorstand der Hallstadter evangelischen Johannesgemeinde einmütig getroffene Entscheidung, Menschen in höchster Not Kirchenasyl zu gewähren. Und das in den vergangenen Jahren drei Mal. Lesen Sie auch: Zuletzt von Februar bis Oktober 2020 für ...

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