Missbrauchspfarrer
Jungen Menschen "entsetzliches Leid" zugefügt
Knapp zwei Jahre war der Missbrauchspfarrer Z. aus dem Bistum Eichstätt in seinem Ruhestand in der Gebetsstätte Heroldsbach als Aushilfsgeistlicher tätig, ehe er 2014 nach Bamberg zog, wo er zwei Jahre später 86-jährig starb.
Foto: Barbara Herbst
Herbert Mackert von Herbert Mackert Fränkischer Tag
Bamberg – Vier Jahre hat ein mit schweren Missbrauchsvorwürfen belasteter Pfarrer unbehelligt in der Region gelebt und gearbeitet. Erst jetzt wurde seine dunkle Vergangenheit öffentlich.

Die Marienerscheinungen, die Mädchen am Waldrand von Heroldsbach erblickten, hat der Vatikan nie anerkannt. Es seien keine übernatürlichen Erscheinungen gewesen, was sich auf dem „Heiligen Berg“ drei Jahre lang ab Oktober 1949 zugetragen habe. Dennoch duldete Rom die Pilgerwallfahrten in den 5000-Seelen-Ort. In den Nachkriegsjahren nahmen daran Zehntausende Gläubige teil. Offiziell ist Heroldsbach deshalb kein Wallfahrtsort der katholischen Kirche so wie Lourdes oder Altötting, sondern eine Gebetsstätte.

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link:

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.