Ausblick für 2022
Warum in Bamberg die Schulden kräftig steigen
Die Sanierung des Rathauses samt benachbarter Häuser steht ganz oben auf dem Investitionsplan der Stadt.
Die Sanierung des Rathauses samt benachbarter Häuser steht ganz oben auf dem Investitionsplan der Stadt.
Foto: Ronald Rinklef
Bamberg – Der dritte Corona-Haushalt stellt gewohnte Größenordnungen in Bamberg in den Schatten. Gleichzeitig kündigt sich eine Zeitenwende an.

Es ist ein Pfeifen wie bestellt. Der Kämmerer präsentiert seinen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr: Und immer, wenn in der angrenzenden Toilette der Wasserhahn aufgedreht wird, ertönt ein langes Quietschen. Pfeift das Rathaus etwa aus dem letzten Loch? Ja und nein, wäre zu antworten. Die Sanierung des in der Barockzeit als Priesterseminar erbauten Rathauses Maxplatz mit seiner maroden Haustechnik ist eines der Großprojekte, das die Stadt im kommenden Jahr angehen will – auch wenn die Frage, ob das wirklich so wichtig ist, bereits mächtig Streit ausgelöst hat. So viel steht fest: Die Schulden werden ...

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