Barrierefreiheit
Wenn der Umweg zum Alltag wird
Claudia Ramer und ihr Führhund Kando unterwegs in der Innenstadt
Claudia Ramer und ihr Führhund Kando unterwegs in der Innenstadt
Foto: Barbara Herbst
Bamberg – Wer wie Claudia Ramer an einer Sehbehinderung leidet, braucht Orientierungshilfen im Straßenverkehr. In Bamberg mangelt es daran nicht selten.

„Grün“ heißt gehen, „Rot“ heißt stehen. Jedes Kind kennt die Regel auswendig. Sie sorgt für unumstößliche Klarheit. Trotzdem muss Claudia Ramer im Straßenverkehr oft auf ihr Gefühl vertrauen, wenn sie über die Straße will. Und das ist nicht immer eindeutig. Sie steht mit ihrem Hund Kando an der Kreuzung Hauptmoorstraße und Seehofstraße in der Gartenstadt und lauscht dem Verkehr. Vor über 20 Jahren verlor Claudia Ramer ihr Augenlicht. „Ich kann, wenn kein Verkehr fließt, nicht erkennen, wann die Fußgängerampel auf grün springt“, sagt sie.

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„Grün“ heißt gehen, „Rot“ heißt stehen. Jedes Kind kennt die Regel auswendig. Sie sorgt für unumstößliche Klarheit. Trotzdem muss Claudia Ramer im Straßenverkehr oft auf ihr Gefühl vertrauen, wenn sie über die Straße will. Und das ist nicht immer eindeutig.