Festspiele
Spektakel hinter Wunsiedeler Klostermauern
Gefangen im Netz der allmächtigen Kirche warten die Opfer des Inquisitors auf ihr Ende.
Gefangen im Netz der allmächtigen Kirche warten die Opfer des Inquisitors auf ihr Ende.
Foto: . Festspiele/Florian Miedl
Wunsiedel – Als Musical hat „Der Name der Rose“ bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel Premiere gefeiert. Das Publikum applaudiert minutenlang.

Es ist der Horror. Da zappeln die geschundenen Menschlein in einem riesenhaften Netz und warten mit vor Furcht aufgerissenen Augen darauf, dass die arglistige Spinne kommt und ihnen das Leben aussaugt. Jedes Zerren an den Schnüren löst an einem ganz anderen Ende der gewaltigen Wunsiedler Felsenbühne eine Reaktion aus. Keine noch so kleine Regung entgeht der katholischen Kirche. Sie nämlich ist es, die in ihrem Allmachtsstreben dieses Netz gespannt hat, in dem sie sich verfangen sollen, die Ketzer.

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