Kommentar
Beim Bahnausbau geht es ans Eingemachte
FT-Chefreporter Michael Wehner kommentiert den Bahnausbau durch Bamberg.
FT-Chefreporter Michael Wehner kommentiert den Bahnausbau durch Bamberg.
Foto: privat
Bamberg – Die Bahn liegt mit der Stadt Bamberg beim ICE-Ausbau in einigen Punkten im Clinch. Die Stadt muss sich jetzt durchsetzen.

Zwischen 2012 und 2017 hat Bamberg gefühlt endlos über die Varianten für den Bahnausbau debattiert. Doch das war nur die sanfte Ouvertüre. 2021 geht es ans Eingemachte, und es wird mit deutlich härteren Bandagen gekämpft. Wenn die Bahn ihren knappen Zeitplan in die Tat umsetzt und wie angestrebt im April 2022 Baurecht erhält, ist es für die Stadt zu spät, Wünsche und Anträge loszuwerden. Dann schaffen die Bagger Fakten. Und während in den Jahren zuvor scheinbar unbegrenzt Zeit zur Verfügung stand, beginnt heute hörbar die Uhr zu ticken.

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