Blutige Adressen
Wie ein Bamberger den Bierkrieg ausrief
Weicherich
Er hat es gewagt, den Brauereien die Stirn zu bieten: Im "Weierich" ist der Bamberger Bierkrieg ausgebrochen.
Foto: Stadtarchiv Bamberg
Bamberg – Schlachtfeld im Bamberger Bierkrieg war die Lugbank. Ein virtueller Spaziergang erzählt die blutige wie feuchtfröhliche Vergangenheit der Gebäude.

Getrunken wurde in dem dunkel getäfelten Gastraum an der Lugbank 5 schon im 15. Jahrhundert. 1878 übernahm der Wirt Georg Weierich den Gasthof. Sein Name ist geblieben, aus dem Gasthaus von einst ist ein Hotel geworden, die Nordseekrabben auf Rührei und Brot kosten 8,80 Euro. Dass das  „Weierich“ einmal Schauplatz eines Krieges war, sieht man seiner Speisekarte nicht an.  Dem Gebäude selbst im Übrigen auch nicht. In zartem Orange ist es gestrichen. Nach 110 Jahren droht Bamberg ein höherer Bier-Preis Skandal, rufen die Bamberger, Skandal! Am 1. Oktober 1907 beschließt die ...

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Getrunken wurde in dem dunkel getäfelten Gastraum an der Lugbank 5 schon im 15. Jahrhundert. 1878 übernahm der Wirt Georg Weierich den Gasthof. Sein Name ist geblieben, aus dem Gasthaus von einst ist ein Hotel geworden, die Nordseekrabben auf Rührei und Brot kosten 8,80 Euro.