Friedhöfe
Bestattungen: Klarer Trend zur Urne
Alois Gerjewitsch öffnet im Friedhof in Ebermannstadt eine in den Boden eingelassene leere Urnenröhre.
Alois Gerjewitsch öffnet im Friedhof in Ebermannstadt eine in den Boden eingelassene leere Urnenröhre.
Foto: Matthias Litzlfelder
Ebermannstadt – Auf den Friedhöfen bleiben immer mehr Grabflächen leer. Die Gründe sind vielschichtig. Eine Bestattungsform wird immer weniger gewählt.

Alois Gerjewitsch läuft den Weg an den Gräbern entlang. Auf den ersten Blick sieht ein Besucher im Friedhof der Stadt Ebermannstadt in diesem Segment keine große Veränderung. Grabsteine, große Gräber, gepflegt. „Hier sind schon Lücken.“ Gerjewitsch zeigt auf eine Fläche, wo zwischen den Grabstellen viel Rasen zu sehen ist. Der 48-Jährige beerdigt seit 1993 Menschen auf diesem Friedhof. „Als ich vor 28 Jahren begonnen habe, hatten wir 90 Prozent Erd- und zehn Prozent Urnenbestattungen.

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