Mordprozess
Handelte der Angeklagte "bewusst und böse"?
Der Verteidiger  mit dem Angeklagten  beim Prozessauftakt
Der Verteidiger mit dem Angeklagten beim Prozessauftakt
Foto: Ronald Rinklef/Archiv
Steinbach – Michael F. hat im März 2021 im Kreis Forchheim seinen neunjährigen Sohn getötet. Bei den Plädoyers ging es vor allem um die Frage der Schuldfähigkeit.

Am letzten Tag der Beweisführung vor dem Landgericht Bamberg hatte der Angeklagte ein drängendes Anliegen. Michael F., der im März dieses Jahres seinen neunjährigen Sohn ermordet und die Tat auch gleich zum Prozessauftakt gestanden hatte, glaubte sich am Ende des Prozesses nicht richtig verstanden. Über seinen Rechtsanwalt Maximilian Glabasnia teilte F. dem Gericht am Mittwoch mit, er fühle sich falsch gesehen. Durch das Gutachten eines der beiden Sachverständigen sei der Eindruck entstanden, er, Michael F., sei ein Mensch, der nicht fähig sei, Mitleid zu empfinden. Mitteilung an die Familie bleibt ungehört ...

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