Nach Messerangriff
Zivilcourage: Der Held von Ebermannstadt
Am vergangenen Sonntag haben Karlheinz Parzefall und seine Familie die ersten Kerzen aufgestellt. Jetzt säumen viele Kerzen und Blumen den Tatort und verwandeln ihn in eine Gedenkstätte.
Am vergangenen Sonntag haben Karlheinz Parzefall und seine Familie die ersten Kerzen aufgestellt. Jetzt säumen viele Kerzen und Blumen den Tatort und verwandeln ihn in eine Gedenkstätte.
Foto: Julia Scholl
Ebermannstadt – Karlheinz Parzefall hat bei dem tödlichen Messerangriff beherzt eingegriffen. Wie hat er das Erlebte bisher verarbeitet?

Inzwischen flackern mehr Kerzen am Tatort in der Forchheimer Straße, der sich langsam zu einer Gedenkstätte entwickelt. Den Anfang hat Familie Parzefall gemacht. „Am Sonntag haben wir gemeinsam zu Mittag gegessen. Meine Tochter hat gesagt, sie möchte gerne eine Kerze aufstellen. Es war ihr ein Bedürfnis. Dann sind wir alle runter gegangen und meine Frau hat eine Blume mitgenommen. ,Wenigstens eine‘, hat sie gesagt“, erzählt Karlheinz Parzefall. Er hat die tödliche Messerattacke am vergangenen Samstagvormittag in Ebermannstadt als Augenzeuge miterlebt. Anstatt wegzusehen hat er gehandelt. Jetzt ...

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