Kommentar
Bei Wildcampern nicht so genau hingeschaut
Jennifer Opel Kommentiert die Kontrollen beim Wildcamping.
Jennifer Opel Kommentiert die Kontrollen beim Wildcamping.
Foto: Barbara Herbst
Forchheim – Volle Plätze, der Ruf der Natur oder fehlendes Kleingeld: Für Wildcampen gibt es einige Gründe. Aber eben auch Regeln.

Deutsche Gesetze regeln so gut wie alles. Auch, wer wann wo im Camper übernachten darf. Eine Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz ist kein Problem. Zumindest, wenn sich die Wildcamper an die Regeln halten.

Dass dies in der Praxis leider nicht immer der Fall ist, und sich auch nicht vermeiden lassen kann, dass man mal „muss“, bringt einige Probleme mit sich. Nicht zuletzt sind es genervte Anwohner oder angewiderte Wanderer, die auf Parkplätzen das finden, was Hundebesitzer selbstverständlich in Plastiktütchen wegräumen. Bei menschlichen Hinterlassenschaften scheint das aber nicht so gängig zu sein.

Wenn nun gesagt wird, es sei in den letzten Tagen zu keinen Meldungen gekommen, so heißt das aber nur, dass sich niemand beschwert hat. Würde mehr kontrolliert werden, würde wohl auch mehr gefunden werden.

Aber für eine schöne Bilanz ist es wie auf den Wanderparkplätzen: Lieber nicht so genau hinschauen.

Lesen Sie auch: Legales und illegales Camping.