Corona-Lockerungen
Wann das Forchheimer Königsbad öffnen soll
Das Außenbecken mit Rutschen
Das Außenbecken mit Rutschen
Foto: Peter Lutz
Forchheim – Das Team des Forchheimer Königsbads bereitet sich auf eine Öffnung vor. Doch noch stehe eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes aus.

Das Team des Königsbads Forchheim bereitet laut Pressemitteilung der Stadt Forchheim unter Hochdruck eine Öffnung der Sport- und Spielstätte vor. Möglich ist die Öffnung des Freibadbereichs des Ganzjahresbads aber voraussichtlich erst in der zweiten Juni-Woche.

Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) erklärt die momentane Situation: „Nach der erfreulichen Ankündigung des Ministerpräsidenten zur baldigen Öffnung der Freibäder in Bayern steht noch die Änderung des Infektionsschutzgesetzes durch das bayerische Gesundheitsministerium aus, die als rechtliche Grundlage für die Umsetzung einer Öffnung dem städtischen Bäderbetrieb unbedingt noch vorliegen muss. Dennoch laufen unsere technischen und arbeitsrechtlichen Vorbereitungen für einen baldigen Betriebsbeginn selbstverständlich schon auf Hochtouren.“

Walter Mirschberger, Geschäftsleiter des Königsbads Forchheim und Referatsleiter des Bau- und Grün- und Bäderbetriebs der Stadt Forchheim, führt dazu aus: „Wir haben im vergangenen Jahr ein gut funktionierendes Hygienekonzept ausgearbeitet, das sich im realen Betrieb in der Sommersaison 2020 bestens bewährt hat. Dieses wird auch wieder angewendet werden, wenn es der neuen Infektionsschutzverordnung aus dem Gesundheitsministerium entspricht. Leider ist uns die Änderung der derzeit gültigen Infektionsschutzverordnung aus München heute noch nicht zugestellt worden, wir bereiten deshalb eine Freibadöffnung auf Verdacht vor: Unsere technischen Vorbereitungen – Reinigung, Wasseraustausch, Rückholung der Beschäftigten aus der Kurzarbeit und vieles mehr – sind schon angelaufen. Eine kurzfristige Öffnung noch im Mai ist aber leider nicht realisierbar.“

Mit allen Vereinsnutzern des Bads werde in den nächsten Tagen Kontakt aufgenommen, einschließlich der Volkshochschule des Landkreises Forchheim. Es werde versucht, eine umfassende Nutzung für unsere Vereine zu erreichen.

Sollte alles wie geplant verlaufen und die Freibadanlage im Juni öffnen dürfen, gelten die Öffnungszeiten von 10 bis 19 Uhr. Der reduzierte Eintrittspreis beträgt wie im letzten Jahr für Kinder zwei Euro, für Erwachsene vier Euro.

Der ausgearbeitete Hygieneplan mit Haus- und Badeordnung werde entsprechend angepasst an geltende Regelungen des Infektionsschutzes. Der Betrieb wird ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden, der Innen- und Saunabereich mit Rutschen und Duschen bleibt bis auf weiteres geschlossen, da eine Öffnung des Innenbereiches – sowohl Bad als auch Sauna – derzeit von der Staatsregierung nicht in Aussicht gestellt wird.

Am 21. Mai öffnet das Freibad „Ebsermare“ in Ebermannstadt 

Am Freitag, 21. Mai, öffnet das Freibad „Ebsermare“ in Ebermannstadt – wie 2020 mit einem Hygienekonzept und ab sofort mit kostenlosem WLAN.

Das bereits im letzten Jahr ausgearbeitete Hygienekonzept der Stadtwerke wurde an die neuen behördlichen Vorgaben angepasst. Der Eintritt ist inzidenzabhängig und richtet sich nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Die Öffnung von Freibädern ist bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 erlaubt. Bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 im Landkreis Forchheim muss vom Badegast kein Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine vollständige Impfung oder die Genesung vom Coronavirus vorgelegt werden. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 muss ein derartiger Nachweis erfolgen. Ein Selbsttest vor Ort ist nicht möglich.

Das Freibad ist inzidenzabhängig täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. In jedem Fall ist der Zugang nur mit einem gebuchten Online-Ticket für eine Aufenthaltsdauer von zwei Stunden möglich. Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro pro Person. Besucher können sich unter www.ebsermare.de ein Ticket für ihre gewünschte Badezeit buchen.