Kommentar
Keine Ausreden: Warum alles an den Impfungen hängt
Viele wollen, manche können, allle müssen: Warum am Erfolg der Impfkampagne so vieles hängt.
Viele wollen, manche können, allle müssen: Warum am Erfolg der Impfkampagne so vieles hängt.
Foto: Felix Kästle/dpa
Forchheim – Im Kreis Forchheim wird vorbildlich geimpft. Um Corona zu besiegen, darf das jedoch nicht am Engagement Einzelner hängen, meint unser Redakteur.

Robert Koch wäre stolz gewesen. Dass wir es in kürzester Zeit geschafft haben, einen Impfstoff auf den Markt zu bringen, grenzt an ein Wunder. Denn Widrigkeiten gab und gibt es genügende: Da wäre eine Pandemie, die viel zu spät als solche erkannt worden ist. Da sind die hohen Hürden unserer föderalistischen Struktur. Da sind diejenigen Quertreiber, die noch immer nicht wahrhaben wollen, dass es ein Virus namens Sars-CoV-2 tatsächlich gibt. Da ist eine Gesellschaft, die allmählich unter der Last der Lockdowns zusammenzubrechen droht. Da ist eine Hoffnung, die nun einzig auf der Impfkampagne ruht.

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