Impfquote
Kommentar: Impfneid? Mitnichten!
In Forchheim wird alles verimpft, was an Impfstoff ankommt. Trotzdem ist der Landkreis in Oberfranken nur Mittelmaß.
In Forchheim wird alles verimpft, was an Impfstoff ankommt. Trotzdem ist der Landkreis in Oberfranken nur Mittelmaß.
Foto: Matthias Hoch
Forchheim – Forchheim steht nicht schlecht da, was die Impfquote angeht. Doch andere Landkreise in Oberfranken sind auch schon weiter.

Fast 50 Prozent der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Hof sind schon geimpft. Und bei uns? Gerade einmal 36 Prozent. Eine Sauerei! Oder etwa nicht? Ich warte noch auf ein Impfangebot. Und ja, ich hoffe, dass es nicht mehr lange dauert. Aber deshalb einen Impfneid gegenüber den nordöstlichen Landkreisen entwickeln? Definitiv nein.

Wenn Landkreise eine besonders hohe Sieben-Tages-Inzidenz haben, weil sie ein Grenzgebiet sind, weil dort Ausbruchsherde nicht mehr kontrolliert werden können, dann finde ich es mehr als gerechtfertigt, dass bei der Verteilung Impfdosen die geografisch besonders gefährdeten Regionen bedacht werden. Die pandemische Lage ist nur in den Griff zu bekommen, wenn wir alle unseren Teil beitragen. Wenn das für mich bedeutet, dass es noch ein paar Wochen dauert, bis ich „die Spritze“ bekomme, dann nehme ich das für die Allgemeinheit gerne in Kauf.

Lesen Sie auch: Forchheims Impfquote ist nur Mittelmaß

Lesen Sie mehr zu folgenden Themen: