Volksfest
Buckenhofen im Kirchweihfieber
Die Kirchweihburschen legen eine Pause von der anstrengenden Arbeit ein.
Die Kirchweihburschen legen eine Pause von der anstrengenden Arbeit ein.
Foto: Karl Heinz Wirth
Forchheim – Vier Tage lang herrschte ausgelassene Feierstimmung. Vor allem die Band „Moskitos“ heizte im voll besetzten Zelt mächtig ein.

„Endlich geht’s wieder los“, diesen Satz habe man schon bei den Vorbereitungen zur Kirchweih häufig gehört, berichtete Erster Vorsitzender Stephan Schneider. 225 Mitglieder zählt der Verein, der die Kirchweih organisiert, wovon 80 aktiv sind. „Ohne die Ehrenamtlichen wäre all dies hier nicht zu schaffen“, lobt Schneider die Helferinnen und Helfer.

Am Wochenende erlebten dann die Besucher einen gelungenen Kirchweihauftakt. Nach langer pandemiebedingter Wartezeit waren die Gäste von der Organisation durch die Kerwasburschen Buckenhofen, den musikalischen Stimmungsmachern und dem kulinarischen Angebot restlos begeistert, bei freiem Eintritt.

Alles in der Hand der Kerwasburschen

Der Auftakt am Donnerstag war erfolgreich und das setzte sich an den folgenden Tagen nahtlos fort. Die Kerwasburschen hatten auch heuer wieder die Organisation und Ausrichtung dieses traditionsreichen Festes von der Küche bis zu den Getränken komplett selbst in die Hand genommen. Bereits am Donnerstag war mit einem Schlachtschüsselessen der Startschuss für das bunte Kirchweihtreiben gefallen. Mit der Musik der Brotzeitmusikanten feierten die Burschen und die Besucher dann in einen langen feuchtfröhlichen Kirchweihfreitag hinein, bei dem die Gäste dank des kulinarischen Angebots aus der Küche aufs Beste betreut wurden.

„Moskitos“ setzen Ausrufezeichen

Am Freitagabend sorgten die „Moskitos“ für Stimmung. Jung und Alt begeisterte das mitreißende Showprogramm, die musikalische Vielfältigkeit und die unbändige Spielfreude. Die fünf Vollblutmusiker setzten mit ihrer Mischung aus Stimmungs- und Partyhits ein absolutes Ausrufezeichen im voll besetzten Zelt. Gleich von Anfang an hielt es dort niemand mehr auf den Plätzen.

Vor dem Aufstellen des Baumes muss erst der Kranz befestigt werden.
Vor dem Aufstellen des Baumes muss erst der Kranz befestigt werden.
Foto: Karl Heinz Wirth

Am Samstagmorgen holten die Burschen den 23 Meter hohen Baum ein, den die Stadt Forchheim aus dem Stadtwald gespendet hatte. Bei bedecktem Himmel und einigen Regenschauern saßen die vielen Zuschauer vor dem Zelt, genossen ein kühles Bier, als vom Sportheim kommend der lange Zug mit dem Baum auftauchte.

Da muss alles passen. Wenn der Baum mal steht, ist keine Korrektur möglich.
Da muss alles passen. Wenn der Baum mal steht, ist keine Korrektur möglich.
Foto: Karl Heinz Wirth

Baum ragt steil in die Höhe

Unverzüglich begannen die Kirchweihburschen mit dem Aufstellen des Baums, der nach und nach immer steiler in die Höhe ragte. Sie wurden von Kirchweih-Mädchen dabei mit Getränken versorgt. Für gute Stimmung sorgt der Musikverein Eggolsheim. In zünftiger Atmosphäre gelang es den Burschen wieder erfolgreich unter viel Applaus den stattlichen und hübsch geschmückten Kirchweihbaum aufzustellen.

Los geht’s: Zwei Meter sind geschafft …
Los geht’s: Zwei Meter sind geschafft …
Foto: Karl Heinz Wirth

Natürlich nicht ohne „die Kerwa is kumma – die Kerwa is do“.

Da fehlt nicht mehr viel …
Da fehlt nicht mehr viel …
Foto: Karl Heinz Wirth

Am Abend spielte dann die Future Brass Partyband „Blechstreet Boys“ aus Bamberg. Mit zwei Trompeten, zwei Posaunen, Helikon, Gitarre, Drums und Gesang, männlich wie weiblich, präsentierte die Band ihre eigene Musik. Mit ihrem Sound verwöhnten sie das Publikum, das nicht genug bekommen konnte. Von neuer Deutscher Welle bis hin zu modernen Songs im Stile des Brass-Pops begeisterten sie die Zuhörer.

Im Festzelt war es gemütlich und immer etwas geboten.
Im Festzelt war es gemütlich und immer etwas geboten.
Foto: Karl Heinz Wirth

Bulldog-Treffen nach dem Festgottesdienst

Der Sonntag startete mit einem Zeltgottesdienst zelebriert von Pfarrer Mariada Kalluri. Anschließend konnten die Gäste beim Bulldog-Treffen die Oldtimer begutachten. Ab 15 Uhr unterhielt „Der Ente“ die Kinder mit einem ausgewählten Programm bevor ab 17 Uhr die Buckenhofener Blasmusik zum Festausklang aufspielte.

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