Herbstmarkt
Besucher freuen sich über regionale Spezialitäten
Große und kleine Besucher des Herbstmarktes in Hundshaupten freuen sich über die Fruchtgummis von Daniel Hagenbucher von der Fruchtgummimanufaktur „Frummix“ aus Lichtenfels.
Große und kleine Besucher des Herbstmarktes in Hundshaupten freuen sich über die Fruchtgummis von Daniel Hagenbucher von der Fruchtgummimanufaktur „Frummix“ aus Lichtenfels.
Foto: Thomas Weichert
F-Signet von Thomas Weichert Fränkischer Tag
Hundshaupten – Auf dem Herbstmarkt in Hundshaupten gibt es die unterschiedlichsten Waren. Oft stecken viel Handarbeit und Leidenschaft dahinter.

„Wir sind Naturmadla“, sagen Hildegard aus Kalchreuth und ihre Freundin Marina aus Schossaritz als sie an einem der ersten von insgesamt 35 Ständen ihre selbst gebundenen Herbstkränze während des inzwischen sechsten Herbstmarktes im Wildpark Hundshaupten präsentieren.

Michaela Porster und Pauline Linder (v.l.) vom Kinderschutzbund Forchheim stricken und nähen das ganze Jahr über, um ihre Stofftiere und Wollsocken dann beim Herbstmarkt verkaufen zu können.
Michaela Porster und Pauline Linder (v.l.) vom Kinderschutzbund Forchheim stricken und nähen das ganze Jahr über, um ihre Stofftiere und Wollsocken dann beim Herbstmarkt verkaufen zu können.
Foto: Thomas Weichert

Landrat Hermann Ulm hat den Herbstmarkt gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Michael Hofmann (beide CSU) in dessen Eigenschaft als Vorsitzender des Fördervereins eröffnet.

Regionale Materialien sind wichtig

Wichtig ist für Hildegard und Marina, das ihre Kränze aus regionalen Materialien gefertigt sind, die aus der Natur kommen. So stammen die Zutaten für die kunstvollen Herbstkränze aus dem eigenen Garten oder aus den Gärten von Freundinnen.

Heu aus eigener Ernte

Es wird aber auch im Wald und auf Wiesen gesammelt, der Hafer ist selbst angebaut und sogar das Heu ist aus eigener Ernte. Dafür wird sogar extra der uralte Heuwender an den historischen Eicher Traktor angehängt.

Das erste mal beim Herbtsmarkt dabei ist Andreas Walz aus Igensdorf dessen großes Hobby das Drexeln und Epoxiedhardgießen ist.
Das erste mal beim Herbtsmarkt dabei ist Andreas Walz aus Igensdorf dessen großes Hobby das Drexeln und Epoxiedhardgießen ist.
Foto: Thomas Weichert

Michaela Porster und Pauline Linder sowie weitere Frauen vom Kinderschutzbund Forchheim stricken und nähen das ganze Jahr über, um ihre Stofftiere und Wollsocken dann beim Herbstmarkt für einen guten Zweck verkaufen zu können. Auch Marmeladen haben sie selbst eingekocht.

Glücksrad mit verschiedenen Fragen

Familienhebamme Frauke Löw und die Leiterin der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen am Landratsamt Forchheim, Karin Kohlmann sowie Eleni Papageorgopoulos Antje Ruppert vom Büro Sinus wollen das Bundesprojekt „Frühe Hilfen“ mit ihrer „Glücksrätselaktion“ bekannter machen.

„Purzelbärchen“ heißt die Geschäftsidee von Thaddäus Brauner und seiner Frau Sandra aus Stackendorf in der Gemeinde Buttenheim.
„Purzelbärchen“ heißt die Geschäftsidee von Thaddäus Brauner und seiner Frau Sandra aus Stackendorf in der Gemeinde Buttenheim.
Foto: Thomas Weichert

Wer am Glücksrad dreht muss dann bestimmte Fragen über Babys oder die Kindererziehung beantworten. Was es nicht alles gibt.

 

„Pikanderla vom Walberla“

Die Kräuterfee Carola Kubik aus Ortsspitz stellt „Pikanderla vom Walberla“ selbst her. Die Walberla-Spezialität sind kräftige Dipps aus verschiedenen Obstsorten, die gut als deftige Beigabe zur Brotzeit oder zum Rinderfilet passen. Im Angebot hat sie auch verschiedene Kräutersalze. Alle Kräuter stammen aus ihrem Garten oder wurden in der Natur gesammelt.

Die Kreuterfee Carola Kubik aus Ortsspitz stellt „Pikanderla vom Walberla“ selbst her.
Die Kreuterfee Carola Kubik aus Ortsspitz stellt „Pikanderla vom Walberla“ selbst her.
Foto: Thomas Weichert

Die gelernte Goldschmiedin Elke Wagner aus Heroldsberg präsentierte ihren „Seelenfreunde-Schmuck“. Jeder Kettenanhänger oder Ohrring ist ein Unikat in den Hunde-, Katzen-, Pferde- oder Kinderhaare eingearbeitet sind und ein ideales persönliches Geschenk darstellen.

Auf der Jagd nach urzeitlichen Versteinerungen

Seit über 40 Jahren ist Christian Kühnel-Kratz aus Ermreuth auf der Frankenalb auf der Jagd nach schönen Ammoniten. Sein Keller und sein Schuppen sind voll mit urzeitlichen Versteinerungen, die er auch an Kinder verschenkt.

Als er selbst noch ein Kind war, bekam er einen Ammoniten geschenkt. „Danach war alles zu spät, denn da hat meine Sammelleidenschaft angefangen.“. Sein Hobby sei aber auch gesund, weil er dauernd an der frischen Luft ist.

Das erste Mal dabei

Das erste Mal beim Herbstmarkt dabei ist Andreas Walz aus Igensdorf, dessen großes Hobby das Drechseln und Epoxiedharzgießen ist. „Leider ist das Wetter heute nicht so gut und es kommen viel zu wenig Leute“, sagt Walz, der aber im nächsten Jahr gerne wieder kommt.

+++ Vom 24. September bis 4. November beleuchten wir das Thema Energie aus unterschiedlichen Richtungen. Alle Artikel dazu finden Sie in unserem Dossier "Energieserie". +++

„Darf es noch ein Einhorn sein, oder lieber ein Auto“, fragt Daniel Hagenbucher die Kinder. Er kommt von der Fruchtgummimanufaktur „Frummix“ aus Lichtenfels . Einst hatte seine Frau Susan die Idee Fruchtgummis für persönliche Anlässe oder für Firmenwerbung ganz individuell selbst herzustellen.

Selbst hergestellte Waschmittel

Friseurmeisterin Doris Hollmann vom Friseurstudio Doris aus Gräfenberg verkauft daneben selbst hergestellte Waschmittel der Schleicherei, die die erste Seifenmanufaktur in Fürth ist. Die handgearbeiteten Waschmittel sind ohne Konservierungsstoffe und Chemie hergestellt. Es gibt sie in verschiedenen Duftrichtungen. Eine kleine Tüte, aufgelöst in Wasser, reicht für etwa 60 Waschmaschinenladungen bei 40 Grad.

 

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