Open-Air-Event
Festival am Feuerstein: Was Besucher erwartet
Der Platz steht bereit: Dem FT verraten die Veranstalter, welche Bands und Bühnenkünstler Anfang September nach Ebermannstadt kommen, um beim Open-Air-Land-Festival „Zammkumma“ zu spielen. Und wie sie die Sicherheit der Gäste garantieren wollen.
Der Platz steht bereit: Dem FT verraten die Veranstalter, welche Bands und Bühnenkünstler Anfang September nach Ebermannstadt kommen, um beim Open-Air-Land-Festival „Zammkumma“ zu spielen. Und wie sie die Sicherheit der Gäste garantieren wollen.
Foto: Carmen Schwind
Ebermannstadt – Auf der Burg Feuerstein in Ebermannstadt findet am 3. und 4. September 2021 das Freiluft-Festival „Zammkumma“ statt. Das ist geplant.

Viele Menschen sehnen sich danach: zusammenkommen, gemeinsam feiern und genießen. Deshalb organisieren der Veranstaltungsservice Bamberg gemeinsam mit der Ökologischen Land-Akademie auf Burg Feuerstein am 3. und 4. September ein Open Air-Festival. „Das ist das erste für uns am Feuerstein“, sagt Pia Keller von der ökologischen Land-Akademie und verrät, dass sich alle Mitarbeiter schon richtig darauf freuen. Die Bühne soll auf dem Gelände in der Nähe des Seminargebäudes aufgebaut werden.

Festival auf Burg Feuerstein: Kubanische Rythmen und fränkische Musikkultur

Am Freitag spielen ab 19 Uhr „Cubaboarisch 2.0“. Wolfgang Heyder vom Veranstaltungsservice verrät: „Sänger Leo Meixner hat die flotten kubanischen Rhythmen einfach im Blut.“ Die Band spielt Salsa, Son, aber auch Landler.

Am Samstag dann werden „Gankino“, „häiad’n’däisd vomm mee“ und „Boxgalopp“ am Feuerstein auftreten. „Das ist die komplette fränkische Schiene. Da sind Mittel-, Unter- und Oberfranken vertreten. Jede Band wird mindestens eine Stunde spielen“, so Heyder.

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Er beschreibt, dass es am Samstag nicht nur einfach Musik, sondern kabarettistisches Spektakel geben wird. Bei dem einen oder anderen Stück wird „draufghaut“, und es gibt alte fränkische Musikkultur, die frisch und peppig vorgetragen wird. Heyder geht davon aus, dass es am Samstag lange gehen wird: „Die Bands freuen sich darauf auf der Bühne zu stehen. Die Musiker sind gut gelaunt und spielfreudig.“ Auch die Menschen seien „heiß“ darauf sich zu treffen.

Veranstaltungen im Kreis Forchheim: Bisher keine Probleme bei Events

Bei den bisherigen Veranstaltungen habe es keine Probleme gegeben. Die Besucher seien vorsichtig und „extrem rücksichtsvoll“ gewesen. Das erwartet Heyder auch am Feuerstein. Allerdings gibt er auch zu, dass es nach wie vor Menschen gibt, die vorsichtig sind. „Es werden aber alle Hygienevorschriften eingehalten“, versichert Heyder und Pia Keller ergänzt, dass auch für Speisen und Getränke gesorgt wird. Und das alles 100 Prozent Bio. „Es wird nicht nur Bratwurst geben“, verrät sie und meint: „Hier oben ist es auch kein Problem, wenn länger gefeiert wird. Da wird niemand gestört.“

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Darüber freut sich Wolfgang Heyder sehr, denn während der Pandemie konnten Künstler nicht auftreten. Und auch Techniker oder Veranstalter hatten keine Arbeit. Jetzt geht es wieder los, aber nicht übertrieben. „Wir haben alle großen Veranstaltungen abgesagt“, erklärt Heyder. Es werden nur „kleine und feine“ Veranstaltungen durchgeführt. Auch am Feuerstein sei Platz für 800 Gäste, doch es sollen nur 500 eingelassen werden. Karten werden über die bekannten Stellen verkauft und am Feuerstein. „Wenn alle verkauft sind, wird es keine Abendkasse geben.“

Tageskarte kostet 28,50 Euro

Eine Tageskarte kostet 28,50 Euro. „Auch wenn es wirtschaftlich nicht so rentabel ist, wollen wir vorerst nur an schönen Orten wie Schlössern, Burgen oder Parks Veranstaltungen durchführen“, erklärt Heyder und freut sich über die Vielfalt des Open Airs am Feuerstein, denn die vier Gruppen bieten Blasmusik, bittere Ironie, Musik zum Mitsingen und tanzorientierte Musik. „Am Platz darf man mittanzen“, so Heyder. Jetzt hoffen alle nur noch darauf, dass auch das Wetter mitspielt.