Handball
Erlanger Kraftpaket geht zum Lokalrivalen
Stefan Bauer (Mitte) wechselt vom HC Erlangen zum HSC 2000 Coburg.
Stefan Bauer (rechts) wechselt vom HC Erlangen zum HSC 2000 Coburg.
Foto: Sportfoto Zink
Erlangen – Stefan Bauer vom HC Erlangen schließt sich in der kommenden Saison dem Zweitligisten HSC Coburg an.

Der Handball-Zweitligist HSC 2000 Coburg hat nach dem Abgang von Drasko Nenadic die entstandene Lücke im Abwehrzentrum mit einem jungen Spieler aus Franken geschlossen: Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, kommt der Forchheimer Stefan Bauer vom HC Erlangen und soll die Coburger sowohl in der Defensive als auch in der Offensive am Kreis breiter aufstellen. Bauer unterschreibt beim HSC einen Vertrag bis zum 30. Juli 2023.

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Der 24-Jährige ist ein Kraftpaket und hat in der Rückrunde bewiesen, dass er auch auf Bundesliganiveau mithalten kann. Eigentlich war er Stammspieler beim HCE II in der 3. Liga, durch die Verletztensituation der Mittelfranken bekam er jedoch reichlich Einsätze in der Bundesliga.

Jan Gorr: „Noch nicht am Ende seiner Entwicklung“

„Nach dem Abgang von Drasko haben wir eine Vakanz in unserem Abwehrzentrum gesehen. Stefan kann aufgrund seiner tollen physischen Voraussetzungen unserer Mannschaft helfen, diese Lücke zu schließen und auch im Angriff am Kreis Impulse setzen“, erklärt HSC-Geschäftsführer Jan Gorr. „Und dass Stefan ein Spieler ist, der immer mit extrem viel Leidenschaft zur Sache geht und längst noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist, macht die Zusammenarbeit noch spannender.“

Auch Trainer Alois Mraz freut sich über die Verpflichtung: „Stefan ist ein junger Spieler aus der erweiterten Region, der sich seine Chance im Profihandball verdient hat. Ich freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten.“

Stefan Bauer will den nächsten Schritt gehen

Stefan Bauer ordnet seinen Wechsel wie folgt ein: „Ich möchte sportlich und persönlich den nächsten Schritt gehen, dafür sehe ich beim HSC die besten Chancen. Das Gesamtpaket aus Heimatnähe, Super-Mitspielern und Ambitionen des Vereins ist perfekt. Ich bin sehr dankbar für die letzten Jahre in Erlangen, doch jetzt werde ich alles dafür tun, dass wir als Mannschaft und mit meinem neuen Verein so erfolgreich wie möglich sind. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit und auf eine hoffentlich volle Arena.“

Eines seiner bislang drei Bundesliga-Tore warf der 24-Jährige im Frankenderby Anfang Juni gegen Coburg. Auch Positionskollege Jan Schäffer wechselt von den Mittel- zu den Oberfranken.

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