Kommentar
Wir sind noch nicht bereit für schwule Fußballer
800 prominente Sportler solidarisieren sich mit schwulen Kollegen, sieben der Profis sind auf den verschiedenen Titelseiten der neuen Ausgabe der Fußballzeitschrift "11 Freunde" zu sehen: (von links oben im Uhrzeigersinn) Christopher Trimmel, Sebastian Ohlsson, Dedryck Boyata und Niklas Stark, Max Kruse, Sven Michel und Almuth Schult.
800 prominente Sportler solidarisieren sich mit schwulen Kollegen, sieben der Profis sind auf den verschiedenen Titelseiten der neuen Ausgabe der Fußballzeitschrift "11 Freunde" zu sehen: (von links oben im Uhrzeigersinn) Christopher Trimmel, Sebastian Ohlsson, Dedryck Boyata und Niklas Stark, Max Kruse, Sven Michel und Almuth Schult.
Foto: 11 Freunde, Montage: Grigull
Bamberg – Die sexuelle Gesinnung sollte im Sport keine Rolle spielen. Zum Toreschießen muss man nicht hetero sein. Diese Erkenntnis setzt sich zu langsam durch.

Ob vegane Ernährung gesund ist? Ob Konservative oder Linksliberale die bessere Politik machen? Es gibt Fragen, über die sich streiten lässt. Über manche Dinge nicht: Die Erde ist rund. Das Coronavirus ist auf irgendeine Weise gefährlich. Und - es gibt Homosexualität. Schwul oder lesbisch zu sein, ist keine (ansteckende) Krankheit, keine Einbildung und erst recht kein Verbrechen. Sondern eine Art zu leben, eine Eigenschaft wie groß und klein, wie schlau und dumm, wie schüchtern und mutig.

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Ob vegane Ernährung gesund ist? Ob Konservative oder Linksliberale die bessere Politik machen? Es gibt Fragen, über die sich streiten lässt. Über manche Dinge nicht: Die Erde ist rund. Das Coronavirus ist auf irgendeine Weise gefährlich. Und - es gibt Homosexualität.