Immunität aufgehoben
Abgeordneter Hacker: Staatsanwaltschaft ermittelt
Thomas Hacker
Thomas Hacker (FDP) spricht bei einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag.
Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archiv
Bayreuth – Hat der FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Hacker Steuern hinterzogen? Die Ermittlungen laufen, er beteuert seine Unschuld.

Der Bayreuther FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Hacker hat im Zusammenhang mit staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in einer Steuersache gegen ihn seine Unschuld beteuert. Er habe lediglich zwei Steuererklärungen zu spät abgegeben, sagte Hacker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die «Frankenpost» berichtet.

Grund für die rund eineinhalbjährige Verspätung sei ein Rechtsstreit um die Statusfeststellung als Freiberufler gewesen.

Nebenbei in Steuerkanzlei gearbeitet

Hacker war an einer Steuerkanzlei beteiligt und hatte dort neben seiner politischen Tätigkeit weiter gearbeitet. Deshalb habe geklärt werden müssen, ob sein Status in dieser Zeit der eines Freiberuflers oder eines sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gewesen sei.

Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche zur Ermöglichung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen die Immunität Hackers aufgehoben. 

Hacker ist als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Bayreuth zuständig für Stadt und Landkreis Bayreuth sowie Teile des Landkreises Forchheim (Egloffstein, Gößweinstein, Obertrubach, Pretzfeld, Wiesenttal, Ebermannstadt, Unterleinleiter, Gräfenberg, Hiltpoltstein und Weißenohe).

 

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