Lokalgeschichte
Als die Nazis nach den Kindergärten griffen
NSV-Kindergarten in Hausen aus der Forchheimer Tageszeitung vom 15. Oktober 1938
NSV-Kindergarten in Hausen aus der Forchheimer Tageszeitung vom 15. Oktober 1938
Foto: Repro: Franze
Forchheim – Die Betreuung der Kinder übernahmen in der NS-Zeit immer mehr eigens ausgebildete „braune Schwestern“. Wie schon die Kleinsten indoktriniert wurden.

Die Nationalsozialisten hatten eine klare Vorstellung von der Rolle der Frauen im „Dritten Reich“. Sie wollten einen „neuen Typ“ schaffen, der „als Garantin des Lebens unserer Nation und Erzieherin der deutschen Jugend“ vorrangig in der Familie seine Aufgabe sah. So formulierte es Kreisleiter Carl Ittameier, als er im Mai 1938 Isabella Förtsch im Rathaus von Forchheim als neue Leiterin der NS-Frauenschaft einführte.ErntekindergärtenZur Unterstützung der Frauen und um während der Erntezeit weibliche Arbeitskräfte zu gewinnen, richtete die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) auf dem Lande sogenannte ...

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Die Nationalsozialisten hatten eine klare Vorstellung von der Rolle der Frauen im „Dritten Reich“. Sie wollten einen „neuen Typ“ schaffen, der „als Garantin des Lebens unserer Nation und Erzieherin der deutschen Jugend“ vorrangig in der Familie seine Aufgabe sah.