Lokalgeschichte
Wie die Nazis für Billigtourismus sorgten
Einladung der KdF in Ebermannstadt zur Verabschiedung der Urlauber („Wiesent-Bote“  vom 10. August 1935)
Einladung der KdF in Ebermannstadt zur Verabschiedung der Urlauber („Wiesent-Bote“ vom 10. August 1935)
Foto: Repro: Franze
Forchheim – 1935 lief ein KdF-Sonderzug mit 820 Hamburgern in Ebermannstadt ein. Mit Kriegsbeginn war Schluss, die Kinderlandverschickung wurde nun ausgebaut.

Das von der KdF (Krafr durch Freude) eingerichtete Amt für „Reisen, Wandern und Urlaub“ entwickelte sich „zwischen 1934 und 1939 zum größten Veranstalter von Pauschalreisen“, schreibt Sascha Howind 2011 in seiner Doktorarbeit über die nationalsozialistische Freizeitorganisation. Es versuchte „gleichzeitig einen staatlich geförderten Billigtourismus zu etablieren und preiswert die bürgerliche Erholungsreise zu kopieren“.

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