Schwimmendes Labor
Schiff der Wissenschaften liegt in Forchheim
Benedikt aus Eggolsheim betrachtet auf dem  Wissensschiff in Forchheim das Älterwerden am Körperscanner.
Benedikt aus Eggolsheim betrachtet auf dem Wissensschiff in Forchheim das Älterwerden am Körperscanner.
Foto: Karl Heinz Wirth
F-Signet von Karl Heinz Wirth Fränkischer Tag
Forchheim – Tipp zum Ferienende: Auf dem Wissenschaftsschiff MS Experimenta in Forchheim gibt es noch bis Montag viel zu entdecken und auszuprobieren.

„Ein ganzes Schiff voller Wissen. Du bist Wissenschaft. Du schaffst Wissen“: So lautet das Motto auf der MS Experimenta, die an der Lände in Forchheim bis 12. September Station macht.

„Wir schreiben an Bord das Du ganz groß, denn es geht um dich“, erklärt Heike Achilles, eine von vier Mitarbeiterinnen zu Beginn des zweistündigen Zeitfensters.

Jeder Besucher bekommt Logbuch

Jeder Besucher bekommt ein Logbuch, in dem er seine Erfahrungen der einzelnen Workshops dokumentieren kann.

Vor allem die zahlreichen Kinder kommen nicht schnell genug zu den einzelnen Mitmachstationen. Unter Deck deutet nichts darauf hin, dass hier früher Öl transportiert wurde.

Erste Anlaufstation ist der „Mini-Dome“, mit dem die Experimenta die Projektionskuppel des weltweit einzigartigen Science-Dome in ein Miniaturformat übertragen hat und an Bord holte. Unter der 360-Grad-Kuppel könne man entspannen, in unbekannte Welten eintauchen und spektakuläre Abenteuer erleben, erklärt Heike Schneider.

Überrascht zeigen sich die Kinder von den Spuren, die sie auf einer Pinnwand auf dem Wissenschaftsschiff MS Experimenta in Forchheim hinterlassen.
Überrascht zeigen sich die Kinder von den Spuren, die sie auf einer Pinnwand auf dem Wissenschaftsschiff MS Experimenta in Forchheim hinterlassen.
Foto: Karl Heinz Wirth

Ob nun an der Pinnwand, beim Körperscanner, bei der Menschwerdung oder beim Hubparcours: Überall warteten spannende Aufgaben auf die Kinder. Optische Täuschungen forderten das Auge.

Egal, ob bei der Gestaltung eines Wasserfahrzeuges, bei den Tricks aus der Zauberkiste, dem Bau eines Wärmekissens – alle Versuche fordern von den Kindern ihr aktives Zutun.

Pinnwand und Körperscanner

Der Renner ist eindeutig die Pinnwand und der Körperscanner. An die Pinnwand, die aus lauter beweglichen Stiften bestand, lehnen sich die Kinder, und ihre Konturen erscheinen auf der Rückseite wie geformt.

Das verblüfft nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder wollen den Versuch mehrfach wiederholen. Viele Experimente erkennen die Kinder wieder und freuen sich, dass sie diese in größeren Dimensionen wiederholen dürfen.

Kinder messen an einem Labortisch auf dem Wissenschaftsschiff MS Experimenta den PH-Wert einer Flüssigkeit.
Kinder messen an einem Labortisch auf dem Wissenschaftsschiff MS Experimenta den PH-Wert einer Flüssigkeit.
Foto: Karl Heinz Wirth

Den Dingen auf den Grund gehen können junge Forscherinnen und Forscher in Workshops, bei denen sie nach Lust und Laune experimentieren und praktisch arbeiten können.

Sie lernen dabei den Umgang mit dem Reagenzglas genauso wie die Bestimmung des Säuregehalts oder den PH-Wert einer Flüssigkeit.

Den Körper mit Scanner entdecken

Entdecken können sie am Körperscanner, wie der Körper funktioniert. Das begeistert auch den kleinen Benedikt aus Eggolsheim, der mit seinem Opa an Bord ist. Jede Menge Gelegenheit bieten die rund zwei Dutzend Experimentierstationen mit spannenden Aufgaben.

Hier kann man wissenschaftlichen Phänomenen auf die Spur kommen, Neues ausprobieren oder seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Wie der Mensch altert

Wie hat sich der moderne Mensch entwickelt? Wie denken wir? Wie altern wir? Antworten auf diese Fragen bekommt man an den Mitmachstationen im ersten Ausstellungsbereich. Der zweite Bereich „Du schaffst Wissen“ rückt die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Mittelpunkt.

Die Mint-Themen

Auf dem Schiff erfahren Wissbegierige an den Mitmachstationen sowie in den Laborworkshops mehr über sich und spannende Mint-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Nichts ist aufregender, als Neues zu entdecken und dabei noch viel über sich selbst zu erfahren. Die Großen und kleinen Forscherinnen und Forscher können fühlen, sehen, hören, staunen und nach Herzenslust experimentieren.

Nach zwei Stunden gehen die Besucher von Bord der MS Experimenta. Viele Male kommt ein Dankeschön für die spannenden zwei Stunden. Die Eltern sind glücklich, dass ihre Kinder inspiriert wurden, selbst aktiv zu forschen und etwas auszuprobieren.

 

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