Kommentar
Beim ÖPNV ist nichts umsonst: Deshalb investieren!
Forchheim sollte nicht bis 2025 warten, um Verbesserungen im ÖPNV voranzutreiben.
Forchheim sollte nicht bis 2025 warten, um Verbesserungen im ÖPNV voranzutreiben.
Foto: Barbara Herbst
Forchheim – Forchheim braucht keine kostenlose Buslinie, sollte aber mutiger in richtungsweisenden Nahverkehr investieren, meint Lokalredakteur Ronald Heck.

Erlangens „Gratis-Buslinie“ ist nur möglich, weil mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg eine Tariferhöhung der anderen Stadtlinien um zehn Cent ausgehandelt wurde. Von kostenfrei kann also keine Rede sein. Auch die gescheiterte, kostenlose E-Bus-Ringlinie in Bamberg hat sich nicht rentiert. Sind solche vorpreschenden Projekte also Geldverschwendung? Nein! Die Diskussion um einen besseren ÖPNV ist nie umsonst.

Die Hintergründe lesen Sie hier:

Längst muss klar sein: Wer über ÖPNV-Verbesserungen nachdenkt, kommt an der Kostenfrage nicht vorbei. Aber das als Vorwand zu nutzen, um keine richtungsweisenden Entscheidungen mehr zu wagen, wäre fatal. Im Gegenteil: Mutigere Ansätze, wie der Nahverkehr attraktiver wird, sind unterm Strich gewinnbringend. Und auch Forchheim täte gut daran, endlich mutiger in richtungsweisende Verbesserungen zu investieren. Und nicht erst bis 2025 zu warten.