Verkehrssicherheit
Radweg zum Bahnhof Gräfenberg ist Lückenschluss
Statt auf der viel befahrenen Bundesstraße 2 führt nun am Bahnhof in Gräfenberg entlang ein Radweg nach Weißenohe. Mit dem Umbau ist der Lückenschluss im Bayernnetz für Radfahrer gelungen. Gräfenbergs Bürgermeister Ralf Kunzmann überzeugte sich selbst davon.
Statt auf der viel befahrenen Bundesstraße 2 führt nun am Bahnhof in Gräfenberg entlang ein Radweg nach Weißenohe. Mit dem Umbau ist der Lückenschluss im Bayernnetz für Radfahrer gelungen. Gräfenbergs Bürgermeister Ralf Kunzmann überzeugte sich selbst davon.
Foto: Petra Malbrich
Gräfenberg – Einst Feldweg, jetzt Radweg: Vom Gräfenberger Bahnhof führt nun ein geteerter Weg Richtung Weißenohe. Eine Gefahrenquelle auf der B 2 ist weg.

Der neue Radweg wird bereits rege genutzt. Fußgänger und Radfahrer müssen nicht mehr auf der B 2 fahren. Um sicherer von Gräfenberg nach Weißenohe zu gelangen, bietet der Radweg vom Bahnhof entlang der Wässerwiesen die bessere Alternative.

Das war die Intention des Staatlichen Straßenbauamts, als es e auf die Stadt Gräfenberg zuging, um aus dem Feldweg einen Radweg zu machen. „Die Radverbindung zwischen Weißenohe und Gräfenberg ist ein Lückenschluss im Radwegenetz entlang der B 2 und Bestandteil des im Bayernnetz für Radfahrer ausgewiesenen „Erlangen-Regnitztal-Radwegs“, teilt das Straßenbauamt mit. Der bisherige Feld- und Waldweg wurde deshalb auf einer Gesamtlänge von 960 Metern auf drei Meter verbreitert und geteert. „Diese Maßnahme hat einen großen Mehrwert.

Neben den Anliegern der Wässerwiesen profitieren vor allem die Fußgänger, Wanderer und Radfahrer, da nun eine sichere und gut ausgebaute Verbindung vorgehalten werden kann“, freut sich der Gräfenberger Bürgermeister Ralf Kunzmann (FW) über den erneuerten Weg. Der Bund übernimmt die Kosten für diese Baumaßnahme. Die Planung, den Bau und die Bauabrechnung führte die Stadt durch. Für die Planung und Bauleitung vergütet der Bund fünf Prozent der vom Bund zu leistenden Baukosten.

„Die veranschlagten Baukosten lagen bei 110 000 Euro“, informiert Bürgermeister Kunzmann. Davon muss die Stadt Gräfenberg 22 000 Euro (20 Prozent) bezahlen. „Eine Schlussrechnung liegt noch nicht vor“, erklärt der Bürgermeister. Der Bau habe reibungslos funktioniert und sei zügig erfolgt.

Glücklich über diesen neu ausgebauten und sicheren Radweg ist nicht nur Bürgermeister Kunzmann. „Das Fahrrad hat für die alltägliche Mobilität eine große Bedeutung. Die Förderung des Radverkehrs ist ein Schwerpunkt einer nachhaltigen Verkehrspolitik“, erklärt das Straßenbauamt.