Geförderte Wohnungen
Hier werden neue Wohnungen in Forchheim gebaut
Bereits 15 Wochen nach dem Spatenstich steht der Rohbau in der Paul-Keller-Straße und der Innenausbau kann beginnen. Im Bild (von links) Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Wolfgang Bonengel, Alexander Brehm und Alexander Dworschak
Bereits 15 Wochen nach dem Spatenstich steht der Rohbau in der Paul-Keller-Straße und der Innenausbau kann beginnen. Im Bild (von links) Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Wolfgang Bonengel, Alexander Brehm und Alexander Dworschak
Foto: Stadt Forchheim
Forchheim – Die Stadt plant bei den Neubauten in der Paul-Keller-Straße und der Bammersdorfer Straße mit Mieten unter der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Die WVG Wohnungsbau- und Verwaltungsgenossenschaft und die GWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Forchheim konnten gemeinsam Richtfest für insgesamt 61 öffentlich geförderte Wohnungen in der Paul-Keller-Straße und der Bammersdorfer Straße feiern. Darüber informierte jetzt die Stadtverwaltung.

Wohnen muss bezahlbar bleiben – das ist demnach das Statement, das die beiden Wohnungsunternehmen mit diesen Neubauten abgeben wollen. Die Bewilligungsmieten liegen mit 5,70 Euro bis 7,70 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Möglich wird das durch eine Förderung der Regierung Oberfranken.

Fertigstellung bis Mitte 2023

Insgesamt fließen Fördermittel in Höhe von rund 10,8 Millionen Euro in die beiden Bauprojekte. Das Bauvolumen wird mit 14,7 Millionen Euro beziffert. Die 61 Wohneinheiten umfassen insgesamt eine Wohnfläche von 4291 Quadratmetern, der Wohnungsmix besteht aus zehn Vierzimmerwohnungen, 31 Dreizimmerwohnungen und 20 Zweizimmerwohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 50 und 101 Quadratmetern. Das gesamte Bauvorhaben wird in zwei Bauabschnitten abgewickelt. Die Gesamtfertigstellung ist für Mitte 2023 geplant.

Die Wohnungsbauunternehmen haben sich der Mitteilung zufolge bei dem Projekt für eine Realisierung in Holz-Hybridbauweise entschieden. Diese Bauweise verbinde die Vorteile von Holz, Beton und Hybridbau in Fertigbauteilen mit einem maximalen Vorfertigungsgrad. So könnten ein zügiger Bauablauf, ein hoher Qualitätsstandard sowie präzise Kostensicherheit gewährleistet werden. Bereits 15 Wochen nach dem Spatenstich Anfang August dieses Jahres steht nun der Rohbau und der Innenausbau kann beginnen.

Nachkriegsgebäude abgerissen

Die Energieversorgung erfolgt über Blockheizkraftwerke (BHKW), die in Kooperation mit den Stadtwerken Forchheim betrieben werden sollen. Die Neubauten entstehen als Ersatz für die ursprünglichen Wohngebäude, die an gleicher Stelle in der Nachkriegszeit errichtet wurden. Deren Sanierung zeigte sich als wirtschaftlich nicht mehr darstellbar, die Gebäude wurden abgerissen.