Gegen Wohnungsmangel
Neubau: 41 geförderte Mietwohnungen für Forchheim
Alexander Dworschak, GWS, Irene Dorschner von der Regierung Oberfranken, Wolfgang Bonengel, WVG, Andre Ehrlich, Bauleiter von Simply Timber, Alexander Brehm (Aufsichtsratsvorsitzender Volksbank Forchheim) und Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirsc...
Alexander Dworschak, GWS, Irene Dorschner von der Regierung Oberfranken, Wolfgang Bonengel, WVG, Andre Ehrlich, Bauleiter von Simply Timber, Alexander Brehm (Aufsichtsratsvorsitzender Volksbank Forchheim) und Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein beim symbolischen Spatenstich.
Foto: Stadt Forchheim
Forchheim – Im Forchheimer Norden hat der zweite Abschnitt des großen Bauprojekts begonnen.

Einen weiteren Meilenstein für den sozialen Wohnungsbau setzten die Forchheimer Wohnungsbaugenossenschaften mit dem zweiten symbolischen Spatenstich im Forchheimer Norden.

Insgesamt 61 öffentlich geförderte Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 4291,02 Quadratmetern bauen die WVG Wohnungsbau- und Verwaltungsgenossenschaft Forchheim eG und die GWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Forchheim mbH in der Paul-Keller-Straße.

Elf Wohnungen im ersten Bauabschnitt fertiggestellt

Im ersten Bauabschnitt wurden elf Wohneinheiten (790,02 Quadratmeter Wohnfläche) fertiggestellt, die ab 1. August schon bezogen werden. Parallel dazu wurden in der Bammersdorfer Straße neun Wohneinheiten (593,91 Quadratmeter Wohnfläche) geschaffen.

Nun begann der zweite Bauabschnitt mit nochmals 41 Wohneinheiten. Mit der Gesamtfertigstellung des Projektes wird Mitte 2023 gerechnet.

Symbolischer Spatenstich am Mittwoch

Zum symbolischen Spatenstich trafen sich alle Beteiligten, die das Projekt bauen, fördern, organisieren und federführend begleiten. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein betonte laut einer Pressemitteilung der Stadt, dass die konsequente Fortsetzung des sozialen Wohnungsbaus in Forchheim zusammen mit den städtischen Wohnungsbaugenossenschaften ein richtiges und äußerst wichtiges Zukunftsprojekt für die Stadt Forchheim bleibt.

Generalunternehmer für das Vorhaben ist die Fa. Simply Timber Solutions (STS) aus Erlangen – ein Unternehmen der Niersberger Group. Es entstehen Wohnungen mit Flächen von circa 50 Quadratmeter bis 101 Quadratmeter, je nachdem, ob es Zwei-, Drei- oder Vierzimmerwohnungen werden.

Holz-Hybridbauweise und KfW-Effizienzhaus-40-Standard

Für die Realisierung wurde und wird eine innovative nachhaltige und optisch attraktive Holz-Hybridbauweise verwirklicht. Zudem werden die Wohnhäuser im KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet und erfüllen höchste Ansprüche bei der Energienutzung und Umweltverträglichkeit.

Die Energieversorgung erfolgt über Blockheizkraftwerke (BHKW), welche in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Forchheim betrieben werden.

Kosten belaufen sich auf rund 11,85 Millionen Euro

Das gesamte Auftragsvolumen mit dem Generalunternehmer beläuft sich auf rund 11,85 Millionen Euro, welche mit Mitteln der Regierung Oberfranken aus dem Programm EOF (Einkommensorientierte Förderung) unterstützt werden.

Dabei liegen bereits die Förderbescheide mit einem Volumen in Höhe von 6,29 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt vor. Die Bewilligungsmieten konnten somit, je nach Einkommenssituation, auf 5,70 bis 7,70 Euro je Quadratmeter-Wohnfläche monatlich kalt festgelegt werden.

Ersatz für Wohngebäude aus der Nachkriegszeit

Die Neubauten entstehen als Ersatz für Wohngebäude, welche in der Nachkriegszeit errichtet wurden und deren Sanierung wirtschaftlich nicht mehr darstellbar war, so dass diese abgerissen werden müssen.

 

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