Wohlfahrtsverband
Awo ist im Kreis Haßberge nicht wegzudenken
Die Delegierten des Landkreises Haßberge bei der Bezirkskonferenz in Lohr am Main auf der Awo-Bank, die keinen Platz für Rassismus lässt. Kreisvorsitzende Elisabeth Endreß und Paul Hümmer wurden in den Bezirksausschuss  Unterfranken gewählt. Die Delegierten des Kreisverbandes sind (von links) Elisabeth Endreß, Paul Hümmer, Simone Bastian, Elke Nüßlein, und Kreisgeschäftsführer Toni Michels.
Die Delegierten des Landkreises Haßberge bei der Bezirkskonferenz in Lohr am Main auf der Awo-Bank, die keinen Platz für Rassismus lässt. Kreisvorsitzende Elisabeth Endreß und Paul Hümmer wurden in den Bezirksausschuss Unterfranken gewählt. Die Delegierten des Kreisverbandes sind (von links) Elisabeth Endreß, Paul Hümmer, Simone Bastian, Elke Nüßlein, und Kreisgeschäftsführer Toni Michels.
Foto: Paul Hümmer, Awo Unterfranken
Haßfurt – Der Awo-Kreisverband Haßberge hat eine Bilanz seiner Arbeit auf Landkreisebene gezogen und ist zufrieden. Es wird viel für die Mitmenschen geleistet.

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Ebern ist im Landkreis Haßberge ein fester Bestandteil des sozialen Lebens. Dort ist der Verband seit Jahren im Kinder- und Jugendbereich ein verlässlicher Partner, zum Beispiel an der Mensa des Schulzentrums. Vom Standort Ebern aus kümmert sich die Awo um die Verpflegung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Ebern und den Landkreisschulen. Die Awo Ebern betreibt mit großem Erfolg die Mensa am Schulzentrum in Eltmann. Die Verantwortlichen dort sind froh, die Awo für den Betrieb der Schulmensa gewonnen zu haben. Das Essenskonzept der Awo Ebern lehnt das häufig anzutreffende Essen aus der Schale ab, vielleicht sogar noch aus der Aluschale oder aus 100 Prozent Tiefkühlkost (bequem und schnell). Der Ansatz ist ganz anders: Essen wird als Teil unserer Kultur gesehen. Essen soll frisch sein, saisonal und möglichst viele regionale Produkte als Zutaten haben.

Auf die Mahlzeiten wird besondere Aufmerksamkeit gelegt

„Wir bringen Ihnen Geschmack nach Hause mit frisch gekochtem Essen“: Unter diesem Motto bietet die Awo auch Essen auf Rädern an. Das Küchenteam aus versierten Köchinnen macht es genau wie Hausfrau oder Hausmann daheim: Verwendung marktfrischer, ausgewählter Zutaten, saisonale und möglichst regional, keine Zusatzstoffe, gesunde und abwechslungsreiche Menüfolge. Jedes Menü besteht aus einer Tagessuppe, einem Hauptgericht und einem Dessert. Selbstverständlich ist bei allen Gerichten auch ein selbst zubereiteter, frischer Salat dabei. Dieser Qualitätsanspruch auf ein schmackhaftes Mittagessen mit der täglichen Wechselmöglichkeit zwischen Normalkost und Vegetarisch erfreut sich steigender Beliebtheit.

Mit neuem Wohnmodell neue Maßstäbe gesetzt

Außerdem ist die Awo im Landkreis Haßberge mit ihren Seniorenheimen in Knetzgau und Zeil nicht mehr wegzudenken. Mit dem Neubau der Senioreneinrichtung in Knetzgau nach dem Wohnraumprinzip/Hausgemeinschaftmodell hat die Awo neue Maßstäbe im Landkreis gesetzt. In der Nachbargemeinde Zeil wird das Pflegeheim inzwischen um eine Tagespflegeeinrichtung erweitert.

Personelle Änderungen

Bei der kürzlich abgehaltenen Bezirkskonferenz des Bezirksverbandes der Awo in Lohr war der Kreisverband Haßberge mit Elisabeth Endreß, Simone Bastian, Toni Michels, Elke Nüßlein und Paul Hümmer gut vertreten. Die Wahl zum Bezirksausschuss Unterfrankern war für die Haßbergler ein Erfolg, denn die Kreisvorsitzende Elisabeth Endreß aus Maroldsweisach wurde mit hoher Stimmenzahl wiedergewählt. Die Awo-Vorsitzende Simone Bastian aus Ebern wurde unter großen Applaus von ihrem bisherigen Mandat verabschiedet. Für sie wurde der Awo-Vorsitzende Paul Hümmer aus Sand in den Bezirksausschuss gewählt.

In Lohr habe sich die Awo Unterfranken als großer Sozialverband mit Herz präsentiert, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Geschäftsbericht konnte Angebote für jedes Alter aufzeigen. Zur Freude der Delegierten aus dem Haßbergkreis wurde der junge Bürgermeister aus Schonungen, Stefan Rottmann, ein guter Kollege des Sander Bürgermeisters Bernhard Ruß, zum neuen stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt.

Wünschenswert wären neue Mitglieder

Weil die Awo ein Mitgliederverband ist, möchte sie mehr Bürgerinnen und Bürger für eine Mitgliedschaft gewinnen, die die Arbeit der Einrichtungen im Landkreis unterstützen.

Kreisvorsitzende Elisabeth Endreß erklärte, als Einzelmitglied sei man persönlich angemeldet und könne einen monatlichen Beitrag ab 2,50 Euro auswählen. Bei der Familienmitgliedschaft könnten Eltern und minderjährige Kinder, die im gleichen Haushalt leben, gleichzeitig Mitglieder werden. Der monatliche Beitrag beginne hier ab 4 Euro für die ganze Familie.