Jubiläum
Eine Schau - für Jung und Alt in Knetzgau
Viel zu bestaunen gab es beim Jubiläumswochenende zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Knetzgau.
Viel zu bestaunen gab es beim Jubiläumswochenende zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Knetzgau.
Foto: Christiane Reuther
Knetzgau – Beim Festwochenende der Feuerwehr Knetzgau wurde endlich wieder zusammen und groß gefeiert. Zudem lockten viele Attraktionen.

Die Freiwillige Feuerwehr Knetzgau feiert als eine der größten Feuerwehren im Landkreis in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen, verknüpft mit Feierlichkeiten. Stand bei einem Festabend vor zwei Wochen im Rats- und Kultursaal der Gemeinde die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements im Mittelpunkt, wurde am Wochenende drei Tage lang im und rund um das Festzelt an der Franz-Hofmann-Halle ausgelassen gefeiert.

Überwältigend großer Besucherandrang beim Discoabend mit DJ Inc

Den Auftakt machte am Freitagabend ein Discoabend mit DJ Inc. Unter dem Motto „Mallorca Meets 90er“ heizte der Disc Jockey über 1000 Partygästen weit über die Landkreisgrenze hinweg ordentlich ein. „Es war überwältigend“, zeigte sich Festausschussvorsitzender Marco Jilke angetan vom großen Besucherandrang. „Restlos ausgesoffen“ kommentierte Jilke schmunzelnd den Erfolg der Party mit Barbetrieb, bei dem schon ab 17 Uhr – also drei Stunden vor Beginn - Einlass gewährt wurde.

Sehen Sie hier die Bildergalerie zum Festzug am Sonntag

FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
Foto: PresseFoto Evans / Ryan Evans
FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
Foto: PresseFoto Evans / Ryan Evans
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
Foto: PresseFoto Evans / Ryan Evans
FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
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FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
Foto: PresseFoto Evans / Ryan Evans
FFW Knetzagu 150 Jahre Festzug, Knetzgau, Hauptstraße
Foto: PresseFoto Evans / Ryan Evans

 

Auch das Wetter hatte ein Einsehen und schickte die Gewitterwolken für einen ungetrübten Partyabend über die Region Knetzgau hinweg. Als besonderes Highlight entpuppte sich am Samstagabend der Auftritt der Oktoberfestband „Frankenräuber“. Die Band verstand es ebenfalls bei großem Besucherandrang, den Gästen ordentlich einzuheizen.

Alles groß dimensioniert

Heiß her ging es dann am Samstagnachmittag bei einer Großübung in Festzeltnähe. Bei einem angenommenen Lagerhallenbrand am Ortsausgang von Knetzgau Richtung Haßfurt mit zwei vermissten Personen kamen alle Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet – ausgenommen die Knetzgauer Wehr – und die Floriansjünger aus der benachbarten Gemeinde Sand zum Einsatz. Als Moderator erklärte Knetzgaus Kommandant Thomas Finger den zahlreich erschienenen Zaungästen verständlich den Ablauf der Übung.

Um 14 Uhr erfolgte die Alarmierung, Auftakt zu einer wirklich großen Schauübung

Um 14 Uhr erfolgte die Alarmierung. „Es war ein gutes Zusammenspiel“, lobte Einsatzleiter Stefan Stühler von der Feuerwehr Hainert. Bereits 13 Minuten nach Alarmierung wurde Wasser vom benachbarten Main gepumpt. Sieben Minuten später war die Wasserversorgungsleitung aus dem Fluss komplett gelegt.

Einsatz mit voller Atemschutzausrüstung
Einsatz mit voller Atemschutzausrüstung
Foto: Christiane Reuther

Dabei kam eine Leitung mit 145 Metern und zwei mit je 171 Metern zum Einsatz. Bei der 30-minütigen Großübung wurden 3500 Liter Wasser in der Minute aus dem Main hochgepumpt. An die Hundert Feuerwehrfrauen und -männer waren im Einsatz, davon acht Atemschutztrupps.

Eine Wasserwand soll einen Flächenbrand abwehren.
Eine Wasserwand soll einen Flächenbrand abwehren.
Foto: Christiane Reuther

Drei Atemschutztrupps drangen in das Innere der Halle ein, retteten zwei vermisste Personen und stellten die Brandbekämpfung sicher. 16 Fahrzeuge, darunter die First Responder von der Feuerwehr Sand, waren im Einsatz.

Am Sonntag fand ein ökumenischer Festgottesdienst mit Pfarrerin Doris Otminghaus und Pfarrer Michael Weck statt.
Am Sonntag fand ein ökumenischer Festgottesdienst mit Pfarrerin Doris Otminghaus und Pfarrer Michael Weck statt.
Foto: Christiane Reuther

Auch das neue Auto der Feuerwehr Wohnau hatte seine Feuertaufe beim ersten Einsatz erfolgreich bestanden. Verschiedene Löschvorrichtungen setzte die Feuerwehr Oberschwappach und Zell ein.

Festzug durch Knetzgau
Festzug durch Knetzgau
Foto: Ryan Evans

Einen großen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement, nicht nur bei der Großübung, sprach Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus den Feuerwehrleuten im Anschluss aus. Rückblickend sei das erweiterte Aufgabengebiet der Feuerwehr heute nicht mehr zu vergleichen mit dem vor 150 Jahren, sagte er.

Ein Löschtrupp aus Wustviel wie anno dazumal
Ein Löschtrupp aus Wustviel wie anno dazumal
Foto: Christiane Reuther

Das Jubiläum dokumentiere eine generationenübergreifende eindrucksvolle Gemeinschaftsarbeit.

Viele junge Menschen machten mit beim Feuerwehrumzug.
Viele junge Menschen machten mit beim Feuerwehrumzug.
Foto: R. Evans

Höhepunkt der Feierlichkeiten war am Sonntagnachmittag ein Festzug mit 67 Vereinen und über 1000 Teilnehmern, der sich vom Awo-Seniorenheim durch Knetzgaus Straßen zog und von zahlreichen Zaungästen bestaunt wurde.

Erfrischung aus der Kübelspritze beim Festumzug
Erfrischung aus der Kübelspritze beim Festumzug
Foto: Ryan Evans

Vorausgegangen war am Sonntagvormittag eine Kirchenparade, die von der Kirche zum Festplatz führte.

Fröhlich ging es beim Festzug zu.
Fröhlich ging es beim Festzug zu.
Foto: Ryan Evans

Hier wurde anschließend ein ökumenischer Festgottesdienst mit Pfarrerin Doris Otminghaus (Westheim) und Pfarrer Michael Weck gefeiert.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festzug durch Knetzgaus Straßen.
Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festzug durch Knetzgaus Straßen.
Foto: Christiane Reuther

Abgerundet wurden die dreitägigen Jubiläumsfeierlichkeiten mit einer Fahrzeugausstellung mit Präsentation des Fuhrparks der Knetzgauer Feuerwehr.