Unfall
Radfahrer schwebt nach Unfall in Lebensgefahr
Mit dem Rettungshubschrauber wurde der verletzte Radfahrer ins Klinikum Bamberg geflogen.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde der verletzte Radfahrer ins Klinikum Bamberg geflogen.
Sascha Pataky/BRK
F-Signet von Michael Will Fränkischer Tag
Knetzgau – Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 70-Jähriger am Samstag bei einem schweren Verkehrsunfall bei Knetzgau erlitten.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 10.45 Uhr zwischen dem Eurorastplatz und Knetzgau auf der Straße „Steinbruch“. Ein Pkw-Fahrer hatte den Radler übersehen, als er sein Grundstück verlassen wollte. Der Pkw erfasste den Radfahrer.

Umgehend wurden über die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt ein BRK-Rettungswagen aus Haßfurt, der Notarzt Haßfurt sowie die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Sand an den Unglücksort alarmiert.

Bewusstsein verloren

Bereits nach wenigen Minuten trafen die Ersthelfer der Feuerwehr Sand an der Unfallstelle ein und begannen mit der Erstversorgung des Schwerverletzten, der zu dieser Zeit bereits das Bewusstsein verloren hatte. Die wenig später eintreffende Besatzung des Rettungswagens und der Notarzt setzten die Versorgung des Verletzten fort.

Der Mann hatte schwere Kopfverletzungen erlitten, weshalb umgehend ein Rettungshubschrauber zum Transport in eine Klinik der Maximalversorgung angefordert wurde.

Künstliche Beatmung

Wenig später landete „Christoph 20“ aus Bayreuth an der Unfallstelle. Der Patient musste anschließend in Narkose versetzt und künstlich beatmet werden und wurde anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Bamberg geflogen und dort im Schockraum intensivmedizinisch weiterbehandelt.

Der Autofahrer blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Wie genau es zu dem Unfall gekommen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen der Polizeiinspektion Haßfurt, die mit zwei Streifenfahrzeugen vor Ort war. Ein Gutachter wurde eingeschaltet.

Vorbildliche Ersthelfer

Ein Lob sprach der Rettungsdienst nicht nur den First Respondern der Feuerwehr Sand aus, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes hervorragende Hilfe geleistet hatten, sondern auch mehreren Ersthelfern. Diese kümmerten sich laut BRK vorbildlich um den Schwerstverletzten.

„Bei unserem Eintreffen hatten sie den bewusstlosen Mann bereits in die stabile Seitenlage gebracht und seinen Kopf mit den Händen fixiert, so dass er sich möglichst wenig bewegen konnte“, berichtete Notfallsanitäter Sascha Pataky. Zudem war der Mann mit einer Decke zugedeckt, um so den Wärmeerhalt zu gewährleisten, und auch die Unfallstelle sei durch die Ersthelfer vorbildlich abgesichert gewesen.

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