Unfall
A70: Drei Verletzte auf dem Zubringer
Insgesamt drei Verletze forderte ein Unfall auf dem Autobahnzubringer bei Knetzgau. Am schlimmsten traf es dabei den 19-jährigen Fahrer des roten Renault, der scherverletzt in den Schockraum eines Krankenhauses eingeliefert wurde.
Insgesamt drei Verletze forderte ein Unfall auf dem Autobahnzubringer bei Knetzgau. Am schlimmsten traf es dabei den 19-jährigen Fahrer des roten Renault, der scherverletzt in den Schockraum eines Krankenhauses eingeliefert wurde.
Foto: Christian Licha
Knetzgau – Die Feuerwehr Knetzgau war sofort zur Stelle, ein Beteiligter kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag auf dem Autobahnzubringer bei Knetzgau. Dabei wurde drei Personen teilweise schwer verletzt.

Gegen 17 Uhr fuhr ein 19-jähriger Mann mit seinem Renault Clio auf der Staatsstraße 2427 aus Richtung Zell am Ebersberg kommend und wollte an der Ausfahrt Knetzgau/Sand nach links abbiegen. Hierbei übersah der junge Mann offensichtlich einen entgegenkommenden Mitsubishi ASX, dessen Fahrer geradeaus in Richtung A70 fahren wollte.

Für knapp zwei Stunden war der Autobahnzubringer bei Knetzgau für den Verkehr gesperrt.
Für knapp zwei Stunden war der Autobahnzubringer bei Knetzgau für den Verkehr gesperrt.
Foto: Christian Licha

Die Folge war, dass der Vorfahrtsberechtigte mit voller Wucht auf die Beifahrerseite des Renaults prallte. Beide Fahrzeuge wurden über die Fahrbahn geschleudert und touchierten zusätzlich einen an der Kreuzung stehenden VW Golf, in dem eine 56-jährige Frau saß und auf die Möglichkeit zum Einfahren wartete. Ein Opel Zafira, der aufgrund einer Panne ebenfalls an der Kreuzung stand, wurde nicht beschädigt.

Die Feuerwehr Knetzgau war mit 25 Einsatzkräften schnell am Unfallort, zumal sich dieser in unmittelbarer Umgebung des Feuerwehrgerätehauses befindet. Auch Kreisbrandmeister Thomas Neeb machte sich ein Bild der Lage.

Die Trümmer lagen weit verstreut im gesamten Kreuzungsbereich.
Die Trümmer lagen weit verstreut im gesamten Kreuzungsbereich.
Foto: Christian Licha

Während die beiden anderen Personen vergleichsweise leicht verletzt wurden, traf es den Renault-Fahrer wesentlich schlimmer. Wie Kommandant und Einsatzleiter Thomas Finger erklärte, wurde zunächst das Unfallauto stabilisiert und gesichert sowie der Brandschutz sichergestellt.

Einsatz eines Spineboards

Nach Absprache mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, Ingo Stöhlein, wurde der schwer verletzte 19-jährige Patient nach dessen Erstversorgung mit dem Spineboard schonend aus dem Fahrzeug gerettet. Neben dem Rettungsdienst leisteten auch die First Responder aus Sand wertvolle Hilfe.

Alle drei Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Krankenhäuser eingeliefert.

Beamte der Polizeiinspektion Haßfurt nahmen den Unfall auf und bezifferten des gesamten Sachschaden auf etwa 15000 Euro.

Der vorfahrtsberechtigte Mitsubishi prallte mit voller Wucht gegen den abbiegenden Renault (im Hintergrund).
Der vorfahrtsberechtigte Mitsubishi prallte mit voller Wucht gegen den abbiegenden Renault (im Hintergrund).
Foto: Christian Licha

Die Feuerwehr Knetzgau sperrte den Autobahnzubringer in Höhe der Ausfahrt Knetzgau für knapp zwei Stunden. Die Straße wurde abschließend mit einer speziellen Reinigungsmaschine einer Bamberger Fachfirma von den ausgelaufenen Betriebsstoffen befreit.