Brand
Mit schwerem Atemschutz
Insgesamt fünf Atemschutztrupps hatten die Lage schnell unter Kontrolle.
Insgesamt fünf Atemschutztrupps hatten die Lage schnell unter Kontrolle.
Foto: Christian Licha
Erlsdorf – An mehreren Orten brachen am Wochenende im Zusammenhang mit Erntearbeiten Feuer aus. Auch nach Erlsdorf mussten die Einsatzkräfte ausrücken.

Zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Erlsdorf wurde am Freitagabend die Feuerwehr alarmiert. Weil von Rauchentwicklung und Feuerschein die Rede war, verständigte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt vorsichtshalber ein Großaufgebot von Einsatzkräften. Letztendlich endete das Geschehen glimpflich. Kurz vor 19.30 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger von 88 Frauen und Männern der freiwilligen Feuerwehren aus Hofheim, Sulzbach/Erlsdorf, Burgpreppach, Hohnhausen, Ditterswind, die sofort zum Einsatzort am Ortseingang des Hofheimer Stadtteils eilten. Der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Zeil und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) konnten ihre Anfahrt abbrechen.

Getreidestaub brannte

Wie sich herausstellte, war das Feuer in einer Trocknungsanlage für Getreide ausgebrochen. Vor der Maschine musste eine Zwischenwand mühsam abgeschraubt werden, um löschen zu können. Dort hatte sich Getreidestaub entzündet und brannte.

Anlieferung konnte sogar weitergehen

„Fünf Atemschutztrupps hatten die Lage schnell unter Kontrolle“, berichtete Karlheinz Vollert. Der Hofheimer Kommandant und Einsatzleiter ließ nach den ersten Löscharbeiten die Zufahrt zu dem landwirtschaftlichen Gebäude räumen, damit die Landwirte weiterhin ihr Erntegut anliefern konnten und so nicht bei ihrer Arbeit behindert wurden.

Den Einsatz unterstützten auch Kreisbrandinspektor Andreas Franz, Kreisbrandmeisterin Simone Halbig, Kreisbrandmeister Johannes Hauck und THW-Fachberater Sebastian Böhm. Beamte der Polizeiinspektion Haßfurt nahmen den Sachverhalt auf, und der BRK-Rettungsdienst sicherte den Einsatz ab. Verletzte gab es keine. Durch die umsichtigen Löscharbeiten nahm die Trocknungsanlage keinen Schaden. Nach gut drei Stunden konnten die Feuerwehren zu ihren Standorten zurückkehren.