Verletzungen
Motorrad prallt gegen Personenwagen
Frontal prallte ein 23-jähriger Motorradfahrer bei Pfarrweisach in die Fahrerseite eines Opels.
Frontal prallte ein 23-jähriger Motorradfahrer bei Pfarrweisach in die Fahrerseite eines Opels.
Foto: Christian Licha
Pfarrweisach – Auf der Bundesstraße 279 hat es am Samstagnachmittag bei Pfarrweisach einen schweren Verkehrsunfall gegeben.

Schwerverletzt wurde am Samstagnachmittag ein junger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 279 bei Pfarrweisach. Der 23-Jährige befuhr mit seiner Suzuki die Bundesstraße in Fahrtrichtung Maroldsweisach. Kurz nach dem Ortsausgang Pfarrweisach wollte der Suzukifahrer zwei vor sich fahrende Autos überholen.

Hierbei übersah der Mann laut Schilderung der Polizei, dass das vordere Fahrzeug bereits dabei war, nach links in einen Feldweg abzubiegen.

In der Folge prallte das Motorrad frontal in die linke Seite des Opels, wobei der Fahrer vom Zweirad geschleudert wurde.

Vorbildlich: Ersthelfer taten, was ihnen möglich war

Als erste Hilfsorganisation war die Feuerwehr Pfarrweisach gegen 15.15 Uhr am Unfallort. Ersthelfer hatten bereits damit begonnen, den Schwerverletzten und die ebenfalls verletzten Insassen des Opels zu versorgen. Mit ihren 14 Einsatzkräften unterstützte die Feuerwehr die Bemühungen der anderen Verkehrsteilnehmer und sicherte gleichzeitig die Einsatzstelle auf der viel befahrenen Bundesstraße ab, wie Kommandant und Einsatzleiter Sebastian Bock berichtet.

Rettungshubschrauber wurde angefordert

Auch dem Rettungsdienst gingen die Feuerwehrler helfend zur Hand und stellten den Brandschutz sicher und banden auslaufende Betriebsstoffe ab. Der Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth in eine Klinik eingeliefert. Den 30-jährige Opel-Fahrer und seine Beifahrerin brachten die Rettungswagen ebenfalls in ein Krankenhaus.

Nach Angaben eines Beamten der Polizeiinspektion Ebern dürfte sich der Sachschaden auf etwa 10 000 Euro belaufen. Die Bundesstraße war für die Dauer des Einsatzes rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein.

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