Unfall
Radler sieht nichts und kracht ohne Helm durch Heckscheibe
Wie durch ein Wunder erlitt der junge Mann keine Verletzungen.
Wie durch ein Wunder erlitt der junge Mann keine Verletzungen.
Foto: Symbolfoto: Armul Stoffel/dpa
Knetzgau – Weil ihm die Kapuze ins Gesicht rutschte, konnte ein Radfahrer nichts sehen. Er prallte gegen ein Auto und wurde durch die Heckscheibe geschleudert.

Am Mittwoch, den 7. April, gegen 15.10 Uhr, fuhr ein 18-Jähriger mit seinem Fahrrad die Zeller Hauptstraße in Zell am Ebersberg, in Fahrtrichtung Oberschleichach. Aufgrund des starken Windes blies es dem Fahrradfahrer seine Kapuze so weit in sein Gesicht, dass ihm so kurzzeitig die Sicht genommen war. Aus diesem Grund übersah der Radfahrer einen in seiner Fahrtrichtung am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Ford und er fuhr auf diesen auf.

Radfahrer bleibt ohne Helm unverletzt

Durch den Aufprall wurde der Fahrradfahrer mit seinem Kopf voraus vom Fahrrad geschleudert. Anschließend durchschlug der Mann mit seinem Kopf die Heckscheibe des geparkten Fahrzeugs.

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Wie durch ein Wunder blieb der Radfahrer, der keinen Schutzhelm getragen hatte, unverletzt. Er konnte sich selbstständig aus seiner misslichen Lage befreien und die Besitzerin des beschädigten Ford ausfindig machen. Am Fahrzeug der 76-jährigen Geschädigten entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro.