Jahreswechsel
Unbekannter durchlöchert Rollläden in Hofheim
Abendrot statt Feuerwerk: Mit einem herrlichen Schauspiel am Himmel verabschiedete sich das Jahr 2021 vom Landkreis Haßberge.
Abendrot statt Feuerwerk: Mit einem herrlichen Schauspiel am Himmel verabschiedete sich das Jahr 2021 vom Landkreis Haßberge.
Foto: Günter Geiling
Hofheim i. UFr. – Weitgehend ruhig und ohne Probleme sind die Bürger in Unterfranken und auch im Landkreis Haßberge in das neue Jahr gekommen.

„Das Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel kann insgesamt als ruhig bezeichnet werden“, fasste das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg die Nacht auf den Samstag zusammen. Eine Ausnahme: In Hofheim gab es etwas Aufregung.

Was ist dort passiert? Die Polizeiinspektion Haßfurt wurde am Silvestertag in den Abendstunden alarmiert. Ein Anwohner in der Senningstraße hatte Beschädigungen an seinen Fenstern festgestellt. Laut dem Anwohner hatte augenscheinlich jemand mit Stahlkugeln auf die Rollläden geschossen. Hierdurch wurden die Fensterscheiben beschädigt und die Rollläden durchlöchert. Im Zuge der Ermittlungen konnten noch an anderen Wohnhäusern der Senningstraße gleichartige Beschädigungen festgestellt werden. Aufgrund der Schäden geht die Polizei davon aus, dass mit einer Luftdruckwaffe auf die Fenster und Rollläden geschossen wurde. Der Sachschaden beläuft sich vorerst auf circa 2000 Euro. Die durch die Polizei eingeleitete Fahndung im Umfeld der Tatorte blieb ohne Erfolg. Zeugen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Haßfurt zu melden, Telefonnummer 09521/9270.

Außerdem fiel folgende Tat im Landkreis Haßberge auf: In der Silvesternacht wurde im Wichernweg in Ebern ein geparkter BMW durch Silvesterkracher in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 1000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei in Ebern unter der Telefonnummer 09531/924130 entgegen.

Rund 250 Mal ausgerückt

Die Gesamtzahl der Polizeieinsätze in Unterfranken liegt nach den Angaben des Präsidiums Unterfranken mit rund 250 Einsätzen etwas über dem Geschehen der Silvesternacht 2020, als die unterfränkischen Streifen zum Vergleich 180 Mal ausrücken mussten. Im Jahr 2019 waren den Angaben zufolge 314 Einsätze gezählt worden.

Der Großteil waren in diesem Jahr Mitteilungen über Ruhestörungen und das Abbrennen von Pyrotechnik. Die unterfränkischen Beamten wurden insgesamt zu rund 100 Ruhestörungen und Mitteilungen über das Abbrennen von Pyrotechnik gerufen. Vereinzelt kam es zu Körperverletzungsdelikten und einzelnen Sachbeschädigungen. „Besonders erfreulich ist, dass es bei den 17 Verkehrsunfällen auf den Straßen zu keinen Verletzten gekommen ist“, teilte das Präsidium weiter mit.

Die Hauptaufgabe der unterfränkischen Polizei lag in der Silvesternacht wie bereits im Vorjahr darin, die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen zu kontrollieren. Insgesamt wurden in ganz Unterfranken rund 25 Verstöße gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werden die Vorgänge den zuständigen Behörden vorgelegt.

In der Nacht zu Neujahr ist es zu keinen größeren Bränden im Regierungsbezirk gekommen.

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