Verkehrsunfall
Skoda prallt gegen Wegweiser
Völlig demoliert blieb der Skoda am Straßenrand liegen.
Völlig demoliert blieb der Skoda am Straßenrand liegen.
Foto: Michael Will/BRk-Kreisverband Haßberge
Eckartshausen – Bei Eckartshasen kam ein Auto von der Straße ab und überschlug sich. Der 58-jährige Fahrer wird schwer verletzt.

Bei einem Verkehrsunfall in der Gemeinde Maroldsweisach ist am Samstagmorgen ein Autofahrer schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Pkw von der Straße abgekommen und gegen einen Wegweiser geprallt. Die Gründe für den Unfall sind bislang ungeklärt.

Zu dem Unfall kam es gegen 7.50 Uhr bei Eckartshausen in Höhe der Kreuzung nahe dem Friedhof. Ein 58-Jähriger fuhr mit seinem Skoda von Käßlitz in Richtung Eckartshausen. Rund 70 Meter vor der Einmündung in die Staatsstraße Richtung B303 geriet der Mann aus Thüringen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dieser Verkehrswegweiser wurde bei der Unglücksfahrt demoliert.
Dieser Verkehrswegweiser wurde bei der Unglücksfahrt demoliert.
Foto: Michael Will

Das Auto fuhr laut Schilderung der Eberner Polizei über das Bankett, schlug im Straßengraben aus, wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen eine Wegweisertafel geschleudert, die dabei aus der Verankerung gerissen wurde. Der Skoda kippte nach links und blieb auf der Fahrerseite am Fuße der Böschung im Straßengraben liegen.

Großes Aufgebit

Bei der Kollision wurde der 58-Jährige schwer verletzt. Bei der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt war zunächst davon ausgegangen worden, dass der Mann in seinem Auto eingeklemmt sei. Es wurden daraufhin die Feuerwehren aus Maroldsweisach, Ermershausen, Eckartshausen und Hafenpreppach sowie zwei BRK-Rettungswagen aus Hofheim und Schweinshaupten, ein Notarzt aus Ebern sowie der BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst an die Unfallstelle entsandt.

Glücklicherweise stellte sich beim Eintreffen der Feuerwehr heraus, dass der 58-Jährige nicht in seinem Auto eingeklemmt war. Er konnte mithilfe anderer Verkehrsteilnehmer aus seiner misslichen Lage aus dem stark beschädigten Auto gerettet werden.

Bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst leisteten Verkehrsteilnehmer und Feuerwehrleute Erste Hilfe. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte mit einem Rettungswagen in den Schockraum des Klinikums Coburg transportiert.

Die Polizei ermittelt

Weshalb es zu dem Unfall gekommen ist, stand zunächst nicht sicher fest und ist Gegenstand von Ermittlungen der Polizeiinspektion Ebern, die die Unfallaufnahme übernommen hat. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war der Kreuzungsbereich für den Verkehr komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um und stellte den Brandschutz sicher. Die „Helfer vor Ort“ der Feuerwehr Hafenpreppach waren ebenfalls als Ersthelfer mit im Einsatz.

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