Beleidigungsprozess
War es eine Beleidigung oder Meinungsäußerung?
Das Haßfurter Amtsgericht wertet Aussagen eines 60-Jährigen gegen  als Meinungsäußerung und spricht ihn frei.
Das Haßfurter Amtsgericht wertet Aussagen eines 60-Jährigen gegen als Meinungsäußerung und spricht ihn frei.
Foto: David Ebener/dpa
Haßfurt – Das Haßfurter Amtsgericht wertet Aussagen eines 60-Jährigen gegen den neuen Liebhaber seiner Frau als Meinungsäußerung und spricht ihn frei.

Am 26. August 2019 ist einem heute 60-Jährigen aus dem Landkreis Haßberge der Kragen geplatzt. In einem Brief an seine Tochter ließ er an dem neuen Lebensgefährten seiner eigenen Frau kein gutes Haar. Der Nebenbuhler sei "kriminell" und habe ihn auf "verlogene und hinterlistige Art betrogen", schrieb er der Tochter. Dummerweise bekam auch der gehasste Nebenbuhler den Brief in die Hand und erstattete prompt Anzeige wegen Beleidigung. Der Briefschreiber erhielt in der Folge einen Strafbefehl über 750 Euro, gegen den er Einspruch einlegte, so dass es zur Verhandlung kam und er am 18.

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