Ortsbegehung
Den Leuten ist es grün genug
Soll der Kirchplatz in Leuzendorf wieder begrünt werden oder zugepflastert bleiben? Darüber diskutierten Bürger mit Bürgermeister Hermann Niediek (rechts) beim Dorfrundgang am Mittwoch.
Soll der Kirchplatz in Leuzendorf wieder begrünt werden oder zugepflastert bleiben? Darüber diskutierten Bürger mit Bürgermeister Hermann Niediek (rechts) beim Dorfrundgang am Mittwoch.
Foto: Martin Schweiger
Leuzendorf – Auf dem Leuzendorfer Kirchplatz wurden zwei Bäume beseitigt. Der Bürgermeister fragte die Einwohner nach Gestaltungsvorschlägen.

Die Bürger von Leuzendorf (Gemeinde Burgpreppach) scheinen sich wohlzufühlen in ihrem schmucken Dorf mit dem „Silbersee“ in der Ortsmitte. Viel zu besprechen gab es bei der Ortsbegehung am Mittwoch mit Bürgermeister Hermann Niediek und einigen Stadträten nicht.

Das Unkraut ist weg, die Bäume auch

Am Kirchplatz mit dem Kriegerdenkmal hat der Bauhof der Gemeinde das Unkraut beseitigt. Außerdem wurden zwei Bäume gefällt. Den Platz erneut zu begrünen stieß auf Ablehnung bei den Bürgern, da sonst wieder Unkraut beseitigt werden müsse. „Zupflastern und zwei Blumenschalen aufstellen“, lauteten einige Wortmeldungen. Auch Bäume sollten nicht mehr gepflanzt werden, da sie die Ansicht der Kirche versperrten, sagte eine Bürgerin. Bürgermeister Niediek nahm die Anregungen zur Kenntnis und kündigte an, das Thema noch einmal im Gemeinderat zu besprechen.

Zum Thema Urnengräber sagte er, dass er mit einem Mitarbeiter der Gartenbaubehörde am Landratsamt darüber sprechen werde und die Vorschläge dann vom Bauhof umgesetzt würden.

Eine Bürgerin wünschte sich mehr Ruhebänke im Dorf. Niediek regte an, dass die Bürger sich mit dem Bauhofleiter in Verbindung setzen und sagen sollten, wo Bänke aufgestellt werden sollen. Sein Dank galt allen Mitbürgern, die vor allem den See und dessen Umfeld pflegen.

Der Name „Silbersee“ ist übrigens kein offizieller. Er wurde dem See von den Bürgern verliehen, weil die Neugestaltung des Sees und des Umfelds nicht ganz billig war. Das aufgestellte Hinweisschild stammt aus privater Hand.