Schädling geht um
Heimische Wälder leiden immer noch
Seven Kaps (rechts) hält Fichtenrinde in Händen, in der die Spuren des Borkenkäfers zu sehen sind. Links der Führer der Harvester-Erntemaschine.
Seven Kaps (rechts) hält Fichtenrinde in Händen, in der die Spuren des Borkenkäfers zu sehen sind. Links der Führer der Harvester-Erntemaschine.
Foto: Helmut Will
LKR Haßberge – Die starken Regenfälle in den vergangenen Wochen konnten dem Borkenkäfer nichts anhaben. Das Waldsterben geht weiter.

Lässt die feuchtkühle Witterung den Borkenkäfer kalt? Eher nicht. Das jedenfalls kann man dem Bericht der Bayerischen Staatsforsten Bad Königshofen entnehmen. Auch wenn der Witterungsverlauf der letzten beiden Monate ein Segen für die Natur war, dürfe nicht in Vergessenheit geraten, wie die heimischen Wälder unter der Hitze- und Dürresituation in den Jahren 2018 bis 2020 gelitten haben, sagt Heiko Stölzner, Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Bad Königshofen.

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