„Weg der Hoffnung“
Jeder Schritt zählte als gute Tat
Geballte Power im Einsatz für die Kinder in Kolumbien
Geballte Power im Einsatz für die Kinder in Kolumbien
Foto: Klemens Albert
Kraisdorf – Viele schlossen sich zusammen. Der Kolumbienkreis Pfarrweisach veranstaltete einen Benefizlauf. Welche besonderen Menschen davon profitieren.

Nach einem Jahr Corona-Pause konnte Landrat Wilhelm Schneider als Schirmherr der Veranstaltung wieder zahlreiche Teilnehmer auf die Strecken des „Weg der Hoffnung“-Benefizlaufes schicken. Im Gehen, Laufen oder Joggen konnten drei, acht oder zwölf Kilometer durch die Flur und Wälder von Kraisdorf und Umgebung bewältigt werden.

Alles kommt bei den Empfängern an

Der Bürgermeister von Pfarrweisach, Markus Oppelt und Landrat Schneider würdigten das jahrzehntelange Engagement des Kolumbienkreises Pfarrweisach, der den Benefizlauf veranstaltete. Diese Gruppe von Menschen setze sich schon seit vielen Jahren für die Ärmsten der Armen in Villavicencio ein – und das trotz der Corona-Pandemie.

Kinder interessieren sich für die Lebenssituation kolumbianischer Kinder. Walburga Albert informiert über deren Schicksale.
Kinder interessieren sich für die Lebenssituation kolumbianischer Kinder. Walburga Albert informiert über deren Schicksale.
Foto: Klemens Albert

Was hier als Spende oder Erlös zusammenkomme, werde zu 100 Prozent wirksam für die Menschen in Villavicencio eingesetzt, sagte Schneider, der seit vielen Jahren dem Kolumbienkreis und dessen Arbeit verbunden ist. Bürgermeister Oppelt sicherte weiterhin Unterstützung zu, so weit diese der Gemeinde möglich sei.

Eine kleine, aber motivierte Jogger-Gruppe für die lange Strecke wird vom Schirmherrn Landrat Wilhelm Schneider losgeschickt.
Eine kleine, aber motivierte Jogger-Gruppe für die lange Strecke wird vom Schirmherrn Landrat Wilhelm Schneider losgeschickt.
Foto: Klemens Albert

Zusammen mit ihrer Stellvertreterin Barbara Mildenberger bedankte sich Walburga Albert für die Großzügigkeit und Herzlichkeit der Menschen, die den „Weg der Hoffnung“ über die vielen Jahre begleiteten und mittrügen. Dazu zähle auch die tolle Unterstützung seitens der örtlichen Vereine in Kraisdorf, die auch den Platz und die Logistik des Bürgerzentrums kostenfrei zur Verfügung gestellt hätten. Albert dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Veranstaltung und besonders auch den Feuerwehren von Kraisdorf und Pfarrweisach sowie den Mitarbeitern des Bauhofs für die verkehrstechnische Absicherung der Wegstrecken. Die gespendeten Torten und Kuchen waren für viele Gaumen- und Augenschmaus.

Grußwort aus Kolumbien

Barbara Mildenberger verlas ein Grußwort aus Kolumbien, in dem die jetzige Co-Leiterin der Stiftung, Marysol Garcia, eine Botschaft der Dankbarkeit für die Unterstützung der Stiftung ausdrückte. „Jeder Schritt, der heute in diesem Benefizlauf gegangen wird, ist ein Voranbringen für unsere Mädchen und Buben, für unsere Jugendlichen auf dem Weg der Hoffnung in Kolumbien.“ Dies bedeute für sie tatsächlich eine bessere Zukunft.

Bürgermeister Markus Oppelt zusammen mit den Sprecherinnen des Kolumbienkreises (v.l.) Walburga Albert und Barbara Mildenberger
Bürgermeister Markus Oppelt zusammen mit den Sprecherinnen des Kolumbienkreises (v.l.) Walburga Albert und Barbara Mildenberger
Foto: Klemens Albert

Nach der Rückkehr der Läuferinnen und Läufer entwickelte sich auf dem Platz vor dem Bürgerzentrum ein wunderschönes spätsommerliches Dorffest, das Josef Schmitt musikalisch umrahmte. Wieder konnte ein ansehnlicher Betrag auf das Konto der Stiftung eingezahlt werden.

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