Adventsstimmung
Lichterglanz im grauen November
Prachtvolle Lichter gab es auf dem ganzen Gelände rund um das Schloss zu sehen bei der „Winterzeit“ in Eyrichshof: Die Leute sind ausgehungert nach schönen Events, meinte Baron von Rotenhan – und hat sicherlich Recht damit.
Prachtvolle Lichter gab es auf dem ganzen Gelände rund um das Schloss zu sehen bei der „Winterzeit“ in Eyrichshof: Die Leute sind ausgehungert nach schönen Events, meinte Baron von Rotenhan – und hat sicherlich Recht damit.
Foto: Christian Licha
Ebern – 120 Aussteller verwandelten das Areal rund um das ehrwürdige Gemäuer nahe Ebern zu einem vorweihnachtlichen Markttreiben.

Tausende Besucher aus großen Teilen Nordbayerns und Südthürigens staunten am Wochenende und den beiden Tagen zuvor über die liebevolle Inszenierung der „Winterszeit“ auf Schloss Eyrichshof.

Fantastische Gargoyles

Neben inspirierenden Produkten und Ideen kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Bratwurst, Flammkuchen und Crepes waren wohl neben zahlreichen anderen Spezialitäten der Publikumsliebling. Spektakulär war die Lichtinstallation „Dancing Gargeules“ von Norbert E. Wirner aus Ebern. Mythische Wesen in Menschengestalt und mit Fledermausflügeln tanzten großartig animiert auf den Außenmauern des Schlosses.

Auch die Ausstellung zweier Künstler lockte Interessierte in den Nordflügel. Alice Kiehn aus Berlin und der Inder Ratnadeep Gopal Adivrekar präsentierten ihre prachtvollen Bilder, für die die beiden Künstler schon mit zahlreiche Auszeichnungen belohnt wurden.

Perfekt organisiert war der Einlass, galt es doch den Coronavorschriften Folge zu leisten. Konnten die Besucher an den ersten drei Tagen noch unter 3G das Gelände betreten, musste sich der Veranstalter am Sonntag an die neu erlassene Regelung 3G plus halten. Wer nicht geimpft oder genesen war, musste somit einen aktuellen PCR-Test vorzeigen. Auch war innerhalb der Gebäude FFP2-Maskenpflicht angesagt. Aber selbst dies tat dem Ansturm keinen Abbruch. „Man merkt, dass die Menschen ausgehungert sind und sich nach Events sehnen“, sagte Schlossherr Hermann Freiherr von Rotenhan. Der Baron zeigte sich jedenfalls sehr zufrieden mit den Besucherzahlen.