Ausbildung
Neue Pflegeexperten für die Region
Die neuen Pfegefachkräfte werden dringend gebraucht – auch in der Region.
Die neuen Pfegefachkräfte werden dringend gebraucht – auch in der Region.
Foto: Berufsfachschule für Pflege
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
LKR Haßberge – Die Berufsfachschule für Pflege entlässt 35 Absolventen. Die werden dringend gebraucht.

Seit vergangener Woche gibt es 35 frischgebackene Gesundheits-und Krankenpfleger mehr. Schon in den Reden zu Ehren der Absolventen der Berufsfachschule für Pflege klang einstimmig die Botschaft mit, dass dies so gut sei. Wie aus einer Pressemitteilung des Leopoldinakrankenhauses hervorgeht, eröffnete Jürgen Winter, Geschäftsführer des Klinikums, die Abschlussfeier mit dem Satz: „Sie werden erwartet.“ Er betonte, dass Krankenausarbeit immer Teamarbeit sei, bei der man auf alle Berufsgruppen angewiesen wäre.

Dirk Niedoba, Schulleiter der Berufsfachschule für Pflege, forderte die jungen Pflegeexperten auf, den Mut zu haben das Be-rufsbild aktiv mitzugestalten. Dem Apell schloss sich auch die Vertreterin aus den Haßberg-Kliniken Anna Combes an, als sie sagte: „Trauen Sie sich, Ihre Ideen am neuen Arbeitsplatz einzubringen und setzen Sie sich für Veränderungen ein“. Auch die beiden Klassenleiter legten den jungen Absolventen nahe, sich auch weiterhin für den Beruf zu engagieren. Sie lobten ihre Auszubildenden als einen ganz besonderen Jahrgang.

Corona prägte die Lehrzeit

Denn nur ihre Probezeit und die vergangenen drei Monate ihrer Ausbildung seien unter „Normalbedingungen“ gelaufen. Ansonsten fand die dreijährige Ausbildung unter Corona-Bedingungen satt. Flexibilität und das schnelle Zurechtfinden in neuen Situationen, mit neuen Lehrmethoden und geänderten Einsatzplänen, wurde so für die Auszubildenden schnell zur Tugend.

Deshalb ist es etwas Besonderes, dass so viele mit einem hervorragenden Abschluss aufwarten können: Gleich 14 schlossen ihr Examen mit einer Note zwischen 1,0 und 1,5 ab und erhielten dafür eine spezielle Ehrung des Freistaates Bayern.

Auch wurden fünf Anerkennungen für ein besonderes zivilgesellschaftliches Engagement vergeben. Ein ganz besonderer Jahrgang also, der nun seine berufliche Laufbahn beginnt.

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