Corona-Lockerung
Haßberg-Kliniken heben Besuchsverbot auf
Im Haus Ebern der Haßbergkliniken gibt es zahlreiche Fachbereiche und auch eine Palliativstation.
Im Haus Ebern der Haßbergkliniken gibt es zahlreiche Fachbereiche und auch eine Palliativstation.
Foto: Archiv
LKR Haßberge – Angehörige dürfen Patienten ab Montag, 7. Juni, wieder in den Haßberg-Kliniken besuchen. Das gilt es zu beachten.

Dank der fallenden Inzidenzen lassen auch die Haßberg-Kliniken erfreulicherweise ab Montag, den 7. Juni 2021 wieder mehr Möglichkeiten für Besuche von Angehörigen zu. „Wir freuen uns, Sie im Namen beider Standorte darüber zu informieren, dass ab kommenden Montag wieder Patientenbesuche möglich sind“, so Vorstand Wilfried Neubauer. Damit kehrt ein lang ersehntes Stück Normalität zurück. „Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei der Bevölkerung für die Akzeptanz bedanken, diese lange Zeit des Besuchsverbots, welches am 9. November 2020 in Kraft trat, gemeinsam mit uns durchzuhalten.“ Folgende Regeln sind ab 7. Juni 2021 in den Haßberg-Kliniken zu beachten:

Kein Zutritt mit Corona-Symptomen

In den Haßberg-Kliniken gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht (medizinischer MNS). Alltagsmasken sind nicht erlaubt. Wir empfehlen bei direktem Patientenkontakt das Tragen einer FFP-2 Maske.

Für Patienten zu ambulanten Untersuchungen ist ein negatives Erstscreening ausreichend. (Ausnahme: Zu Untersuchungen ohne Maske des Patienten (z.B. Lungenfunktions- oder Belastungstest) bitte Nachweis* (siehe unten) mitbringen.

Patienten zur ambulanten Operation oder einem elektiven Eingriff werden bei Aufnahme mit einem Schnelltest im Krankenhaus getestet.

Stationäre Patienten werden mit einem Schnelltest aufgenommen. Bei Nicht-Genesenen und nicht vollständig Geimpften sowie bei Symptomatik wird zusätzlich ein PCR-Test durchgeführt.

Eine notfallmäßige Behandlung erfolgt übrigens immer - unabhängig vom Impfstatus oder von Nachweisen auf Testung oder Genesung.

Begleitpersonen sind nur bei einem benötigten Dolmetscher bzw. Betreuer/Angehöriger bei einem kognitiv eingeschränkten Patienten bzw. im Einzelfall nach Absprache mit der Station zugelassen. (Nachweis*: ausgefüllten Erstscreening/ Besucherschein)

Werdende Väter sind zur Geburt willkommen

. Sie und alle Dienstleister, die die Krankenhäuser betreten wollen, benötigen einen Erstscreening/ Besucherschein bzgl. SARS-CoV-2 bei jedem Besuch neu. (Ausnahme BRK-Personal, diese unterliegen einem regelmäßigen eigenen BRK-Screeningverfahren)

Für werdende Väter zur Spontangeburt oder bei Besuch von Sterbenden ist über die Zentrale Patientenaufnahme ein Antigen-Schnelltest möglich. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass Besucher üblicherweise die Testmöglichkeiten im Landkreis nutzen sollten.

Stationäre Patienten dürfen täglich einen Besucher aus dem engen Familienkreis im Patientenzimmer empfangen. Die Besuchszeiten in den Häusern Haßfurt und Ebern sind täglich 13.00 Uhr - 18.00 Uhr, die Besuchsdauer maximal eine Stunde pro Tag.

Um eine vorherige telefonische Terminabstimmung über die jeweilige Station wird gebeten. Besuche bei Patienten mit einer Corona-Infektion oder mit Verdacht auf eine Corona-Infektion sind nicht gestattet!

An den Pforten der beiden Häuser bzw. an der ZPA muss ein Erstscreening/Besuchsschein vorgelegt werden, der idealerweise bereits im Vorfeld über die Website der Kliniken ausgedruckt wird. Dieser muss bei jedem Besuch neu ausgefüllt werden und wird zusammen mit einem gültigen Nachweis sowie einem Lichtbildausweis vom Pfortenpersonal nach der 3-G-Regel (genesen, geimpft, getestet) geprüft.

Nachweis muss vorgelegt werden

Ein gültiger Nachweis* kann in Papierform oder digital vorgelegt werden:

Nachweis eines negativen PCR –Tests (nicht älter als 48 h) - oder Schnelltests (nicht älter als 24 h)

Nachweis für vollständig Geimpfte: es gilt der gelbe Impfpass oder die Dokumentation des Bayerischen Impfzentrums, in dem die Impfungen mit Datum und Wirkstoff verzeichnet sind - je nach Impfstoff mit einer (Johnson & Johnson) oder zwei Impfungen (Astrazeneca, Biontech, Moderna) für einen vollständigen Impfschutz. Ab dem 15. Tag nach der letzten Einzelimpfung gilt der Impfschutz als vollständig.

Nachweis als Genesener: bereits an Covid-19 Erkrankte benötigen einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt oder eine Genesenenbescheinigung des Gesundheitsamtes.

Auch für Geimpfte und Genesene gelten weiterhin die Regeln zu Abstand, Händehygiene und Maskenpflicht. Wer typische Corona-Symptome zeigt, sollte sich zudem auch nach einer Impfung oder Genesung testen lassen

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