Corona-Strategie
Tübinger Modell? Lieber nicht. Oder doch?
Mit einem Tagesticket war in Tübingen bisher der Zugang zu Restaurants und Einzelhandel auch für auswärtige Gäste möglich. Das Projekt schränkt die Stadt wegen steigender Fallzahlen jetzt deutlich ein. Das Tagesticket wird nur bei einem negativen Corona-Schnelltest ausgestellt.
Mit einem Tagesticket war in Tübingen bisher der Zugang zu Restaurants und Einzelhandel auch für auswärtige Gäste möglich. Das Projekt schränkt die Stadt wegen steigender Fallzahlen jetzt deutlich ein. Das Tagesticket wird nur bei einem negativen Corona-Schnelltest ausgestellt.
Foto: Andreas Arnold/dpa
LKR Haßberge – Das Tübinger Modell ? "Keine gute Idee", findet der Sander Arzt Sebastian Rehling. Der Eberner Elektronikhändler Günter Dietz sieht das anders.

Seit 16. März ist Tübingen Corona-Modellstadt. In der Universitätsstadt in Baden-Württemberg wird an neun Teststationen kostenlos getestet. Mit einem negativen Ergebnis kann man ein Tagesticket lösen und damit in Läden, zum Friseur oder auch in Theater und Museen. Einkaufs-Tourismus und Mutanten Die Sehnsucht nach Normalität war so groß, dass Menschen aus ganz Deutschland nach Tübingen reisten, um ein Ticket zu lösen. Ob es daran oder an anderen Faktoren liegt: Die Corona-Fallzahlen in der Projektstadt steigen derzeit rapide. Das Modell wird wohl doch kein Vorreiter für ganz Deutschland werden. "Das war ...

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