Kinfdergarten
Untermerzbach stellt Weichen für den Bau
Aufträge wurden vergeben, damit es beim Umbau des Kindergartens „Sonnenschein“ in Memmeldorf weitergehen kann.
Aufträge wurden vergeben, damit es beim Umbau des Kindergartens „Sonnenschein“ in Memmeldorf weitergehen kann.
Foto: Helmut Will
Untermerzbach – Als es im Gemeinderat um den Umbau des Kindergartens „Sonnenschein“ in Memmelsdorf ging, waren auch die Befugnisse des Bürgermeisters ein Thema.

Beim Umbau des Kindergartens in Memmelsdorf soll es weiter vorangehen. Deshalb wurden Gewerke für Abbrucharbeiten, Heizung, Trockenbau, Maler- und Fliesenarbeiten in der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend vergeben. Den Auftrag für den Abbruch erhielt die Firma Brehm aus Untermerzbach in Höhe von 7600 Euro. Die Heizungsarbeiten mit der Summe von 18300 Euro gehen an die Firma Weidner aus Ebern, die Malerarbeiten mit 8200 Euro an die Firma Fromm aus Memmelsdorf und die Fliesenarbeiten mit 6500 Euro an die Firma Bischof aus Römhild in Thüringen.

„Die Arbeiten laufen und sind im Zeitplan. Hoffen wir, dass zumindest die Sanitäranlagen am Jahresende benutzt werden können“, sagte Bürgermeister Helmut Dietz (SPD).

Eine Tragwerksplanung für den Kindergarten ist ebenfalls notwendig. Dieser Auftrag wurde gemäß eines vorliegenden Angebots zum Pauschalpreis von 15000 Euro an das Büro Dürr & Schwarz aus Coburg vergeben. Die Ermächtigung für die Erteilung eines Auftrages an den wirtschaftlichsten Anbieter für den Abbruch verschiedener Abschnitte im Kindergarten – beginnen soll dieser am 17. Januar 2022 – wurde dem Bürgermeister zugesprochen.

Schramm: Sollte das nicht der Hauptausschuss entscheiden?

Vorher gab es eine kontroverse Diskussion, nachdem Gemeinderätin Sandra Schramm vorgeschlagen hatte, solche Entscheidungen in die Hände des Hauptausschusses zu geben. Über diesen Vorschlag wurde mit drei Ja- und sieben Neinstimmen abgestimmt. Somit beauftragten die Gemeinderäte mehrheitlich den Bürgermeister mit der Vergabe.

Wege bekommen Namen

Im Neubaugebiet in Gereuth sind nach den Worten des Bürgermeisters vier Bauplätze erschlossen, Grundstücke, Straßen und Nebenflächen vermessen. Nun seien die dort vorhandenen Feld- und Waldwege in Ortsstraßen umzuwidmen, sagte Dietz, was der Gemeinderat beschloss. Zweiter Bürgermeister Dieter Reisenweber (CSU) hatte angeregt, ob man die Widmung nicht bis zum Feuerwehrhaus verlängern sollte. Dem widersprach der Bürgermeister, weil für dieses Teilstück keine Bebauung mehr vorgesehen sei.