Kunst, die aneckt
Westheimer Bildhauer wäre jetzt 100 Jahre geworden
„Ein Weltbild zerbricht“: Den Marmor für die berstende Weltkugel am Schulzentrum in Haßfurt besorgte Waldemar Kuhn höchstpersönlich im italienischen Carrara.
Günter Flegel
Eckehard Kiesewetter von Eckehard Kiesewetter Fränkischer Tag
LKR Haßberge – Vor 100 Jahren, am 19. Januar 1923, kam der Bildhauer Waldemar Kuhn in Westheim zur Welt. Überregional hochgeschätzt, ist der Künstler im Kreis Haßberge zu unrecht fast vergessen.

Kunst muss nicht gefallen. Wichtiger kann es sein, Menschen damit zu provozieren, sie zum Nachdenken herauszufordern. Ein Anliegen des Bildhauers Waldemar Kuhn (1923-2015), der am heutigen Donnerstag 100. Geburtstag gefeiert hätte. Umso bedauerlicher ist es, wenn Menschen im Kreis Haßberge heute achtlos an seinen Arbeiten vorübergehen, bedeutende Skulpturen und Brunnen im öffentlichen Raum verfallen.

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