Reaktivierung
Die „Alt Gass“ in Fatschenbrunn lebt wieder
Die „Alt Gass“ führt jetzt ein europäischer Kulturerbeweg – und es wurden Liegebänke zum Verweilen aufgestellt.
Die „Alt Gass“ führt jetzt ein europäischer Kulturerbeweg – und es wurden Liegebänke zum Verweilen aufgestellt.
Foto: Felix Ortegel
Schilder weisen auf  die Förderung des Projekts hin.
Schilder weisen auf die Förderung des Projekts hin.
Foto: Felix Ortegel
Blick in die „Alt Gass“ – wird hier bald wieder Kerwa gefeiert?
Blick in die „Alt Gass“ – wird hier bald wieder Kerwa gefeiert?
Foto: Felix Ortegel
Fatschenbrunn – Die einstige Hauptschlagader des Steigerwaldortes ist dank Fördergeldern wieder ein attraktiver Ort.

Jahrzehntelang fristete die „Alt Gass“ in Fatschenbrunn ein verborgenes und unbeachtetes Dasein, dabei war sie früher einmal die Hauptschlagader des kleinen Dorfes. Es wurden rauschende Feste mit Blasmusik in ihr gefeiert.

Ein Hohlweg, der das Ober- und das Unterdorf verband

Bis 1949 war sie der Hohlweg, der das „Oberdorf“ mit dem „Unterdorf“ verband, welcher durch den Neubau der Hauptstraße aber an seinem oberen Ende zugeschüttet wurde.

Seit 2019 führt nun ein europäischer Kulturerbeweg hindurch und es wurde eine Treppe errichtet, so dass die „Alt Gass“ jetzt wieder komplett passierbar ist.

Neue Türen für die Kellereingänge

Von den Dorfbewohnern wurden die fünf Keller der „Alt Gass“ eine Zeit lang genutzt, bis sie leider nach und nach verfielen. Mit Hilfe der Förderung durch das Regionalbudget der Lebensregion plus und des Amtes für Ländliche Entwicklung in Unterfranken wurden jetzt die Kellereingänge mit neuen Türen ausgestattet und durch Steinmetzarbeiten aufgewertet. Jetzt passieren die Wanderer auf dem Kulturerbeweg wieder die Keller in ihrer alten Pracht.

Da die „Alt Gass“ ein beliebter Ort zum Feiern und Verweilen war, wurden zwei Liegebänke aufgestellt, um den idyllischen Ort und seine Abgeschiedenheit zu genießen.

Neuer Treffpunkt für die Dorfbewohner

Die Dorfbewohner treffen sich schon wieder dort, um gemeinsam den Arbeitsalltag ausklingen zu lassen und Neuigkeiten auszutauschen. Es laufen schon Planungen, die Kerwa wieder in ihr zu feiern.