Inklusion
Das Hofheimer Sportfest für alle
Höher, schneller, weiter: Auch ein kräftiger Sprung in die Sandgrube ist Teil der Herausforderung.
Höher, schneller, weiter: Auch ein kräftiger Sprung in die Sandgrube ist Teil der Herausforderung.
Foto: Martin Schweiger
F-Signet von Martin Schweiger Fränkischer Tag
Hofheim i. UFr. – Im Haßgau besteht die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen zu machen − auch für Menschen mit Behinderung.

Rund 100 Sportler mit und ohne Behinderung konnten am Samstag auf dem Sportgelände gemeinsam die Prüfung für das Sportabzeichen ablegen. Zum sechsten Mal veranstaltete der TV Hofheim unter Federführung von Günter Dietz ein Inklusionssportfest. Die Teilnehmer mit Handicap wurden in zehn unterschiedliche Kategorien je nach Art der Behinderung eingeteilt. Je nach Leistungsstärke konnten sie das Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze ablegen. Aus vier Gruppen − Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination − mussten sie je eine Disziplin ablegen.

Zusätzlich mussten sie noch einen Nachweis über die Schwimmfertigkeit erbringen. Sportler, denen es nicht möglich war, das Schwimmen zu absolvieren, hatten die Möglichkeit ein Mehrkampfabzeichen zu erwerben. Dies bestand aus drei Disziplinen, nämlich einem 50- beziehungsweise 100-Meter-Lauf, Kugelstoßen beziehungsweise Weitwurf und Weitsprung.

Die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein staatlich anerkanntes Ehrenzeichen. Es ist die höchste Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) außerhalb des Wettkampfsports und wird für überdurchschnittliche und vielseitige Leistungsfähigkeit verliehen, so die Information des Sportbundes.Landrat Wilhelm Schneider (CSU) fungierte nicht nur als Schirmherr, sondern ging auch selbst an den Start, um das Sportabzeichen zu machen, ebenso wie der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV), Günther Jackl.

Am Nachmittag stand das Spiel ohne Grenzen auf dem Programm. Fünf Teams aus Hofheim, Aidhausen, Ermershausen, dem TV Hofheim und Betreuern gingen an den Start. Sie kegelten mit Medizinbällen, trugen Wasserbecher durch einen Parcours und zeigten ihre Geschicklichkeit beim Sackhüpfen und Dosenwerfen. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von der Sambagruppe Hofheim.

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